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Radevormwald: 1300 neue Wegweiser für Radfahrer

Radevormwald : 1300 neue Wegweiser für Radfahrer

Die neuen Schilder im Radwegenetz Oberberg müssen teilweise allerdings noch nachgebessert werden.

Durch neue Wegweiser sollen sich Radfahrer im Oberbergischen nun besser zurechtfinden. Insgesamt 1300 Schilder und Knotenpunkttafeln hat der Oberbergische Kreis in den vergangenen Wochen aufgestellt. Damit bietet Oberberg als Mitglied der "RadRegionRheinland" nun attraktive Fahrradrouten über insgesamt 700 Kilometer Länge. "Das neue Knotenpunktsystem ist ein Meilenstein für das Bergische Fahrrad", teilte Landrat Hagen Jobi in einer Pressemitteilung mit. Ein Teil dieser Wege ist mit den seit einigen Jahren für Radevormwald entwickelten Radtouren verbunden. Hartmut Behrensmeier von der Wirtschaftsförderung hatte die Wege und die Erläuterungen vor einigen Jahren entwickelt und die Wege auch ausgezeichnet.

Ziel der rund 1300 Schilder an den etwa 850 Standorten ist eine verbesserte Streckenführung abseits des motorisierten Verkehrs. So sollen die Fahrradrouten gleichzeitig attraktiver und sicherer werden. "Wir begrüßen diese neue Entwicklung sehr und bewerten die neuen Routen als äußerst positiv", sagt Rainer Meskendahl, Noch-Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft.

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Bei einem Abnahmetermin vor einigen Tagen wurden jedoch noch einige Mängel festgestellt - teilweise auch durch Hinweise von Bürgern. In Radevormwald musste beispielsweise im Bereich Börkel nachgebessert werden. Dort führte eine Strecke über das Privatgrundstück eines Landwirts. Da sich an dieser Stelle aber schon einmal ein Unfall ereignet hatte, stimmt der Landwirt dieser Streckenführung nun nicht mehr zu. Deshalb musste die Strecke verlegt werden. "Das hätte man von Kreisseite aber auch vorher mit uns besprechen können", sagt Meskendahl. "So hätten bei besserer Kommunikation mehrere solcher Falschauszeichnungen vom Oberbergischen Kreis vermieden werden können", erklärt er weiter.

Immer noch gibt es einige Stellen, an denen nachgebessert werden muss. Landrat Jobi bittet die Bürger dafür um Verständnis. "Ich stelle mit Freude fest, dass in Oberberg - trotz der Flächengröße des Kreises - im Verhältnis zu den anderen beteiligten Regionen, die wenigsten Mängel und Fehler zu beseitigen sind", sagt Jobi. Dennoch würden die Nacharbeiten noch eine Weile dauern, da auch in anderen Städten Mängel zu beseitigen seien. Die Arbeiten werden schnellstmöglich erledigt.

Weitere Informationen zu den Standorten aller Knotenpunkte und einen Routenplaner für die gesamte Region gibt es im Internet unter www.radregionrheinland.de.

(kron)