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Zusätzliches Geld für Kitas in Neuss

Kita-Rettungspaket : Zusätzliches Geld für Neusser Kitas

Die Landesregierung möchte die Kita-Landschaft in Nordrhein-Westfalen stärken. Dafür wurde sowohl ein Kita-Rettungspaket aufgelegt, als auch ein Übergangsgesetz beschlossen. Beides soll helfen, die Kindertagesstätten in NRW bis zur Reform des Kinderbildungsgesetzes (KiBiz) finanziell abzusichern.

Dazu wurden jetzt die genauen Zahlen vorgelegt, welches Jugendamt wie viel Geld bekommen hat.

Dazu erklärt der Landtagsabgeordnete Jörg Geerlings: „Ich freue mich, dass das Jugendamt in Neuss zusätzlich 5.338.065 Euro aus dem Kita-Rettungspaket für 2017/2018 und 4.092.633 Euro aus dem Übergangsgesetz für 2019/2020 erhalten hat“, und weiter: „Zudem gewährleisten diese zusätzlichen Mittel die Qualität in unseren Kindertagesstätten, bis das neue KiBiz die Kitalandschaft finanziell zukunftssicher aufstellt.“ Mit dem Geld solle insbesondere die Grundlage dafür geschaffen werden, dass die Erzieher ihre Arbeit für die Kinder und Familien in Nordrhein-Westfalen verlässlich fortsetzen können.

Zum Hintergrund: Ein wesentlicher Baustein im Koalitionsvertrag ist die Reformierung des Kinderbildungsgesetzes. Das KiBiz ist die Finanzierungsgrundlage der Kitas in Nordrhein-Westfalen. Der Gesetzesentwurf wurde im Juli von CDU und FDP ins Parlament eingebracht. Die Reform soll für das Kindergartenjahr 2020/21 in Kraft treten.

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  • Claudia Schlottmann ist CDU-Landtagsabgeordnete.⇥RP-AF: Matzerath
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Im Jahr 2017 hat die NRW-Koalition mit dem Kita-Rettungspaket von einer halben Milliarde Euro zusätzlich zur Regelförderung eine erste Unterstützung der Kindertagesstätten auf den Weg gebracht. In einem zweiten Schritt wurde das Übergangsgesetz beschlossen. Es bringt den Kita-Trägern nochmals zusätzliche Mittel in Höhe von 450 Millionen Euro für das aktuell laufende Kita-Jahr 2019/2020, teils finanziert durch die Kommunen.

Mit der Reform des Kinderbildungsgesetzes werden ab dem kommenden Kita-Jahr jährlich und zusätzlich 1,3 Milliarden Euro in das System der Kindertagesbetreuung investiert. Davon rund eine Milliarde Euro in mehr Qualität, etwa für mehr Erzieher, flexiblere Öffnungszeiten oder eine verbesserte Sprachförderung. Darüber hinaus sollen unter anderem jährlich mindestens 115 Millionen Euro in den Ausbau von Betreuungsplätzen fließen.

(NGZ)