Debatte in Neuss Wohnungsbau: Rot-Grün verteidigt die Quote

Neuss · In der Verwaltung ist ein „Handlungskonzept bezahlbarer Wohnraum“ in Arbeit. Denn um den Wohnungsbedarf zu decken, müssen deutlich größere Anstrengungen gemacht werden. Im Juni geht die politische Debatte weiter, doch schon in den ersten Auseinandersetzungen wurde deutlich, wo die Positionen von CDU und SPD unvereinbar sind.

 Ein Vorzeigevorhaben in Sachen öffentlich geförderter Wohnungsbau ist das Mehrfamilienhaus des Neusser Bauvereins an der Wolberostraße. Bis zum Jahr 2039 sind alleine in diesem Segment 1250 neue Wohnungen nötig.

Ein Vorzeigevorhaben in Sachen öffentlich geförderter Wohnungsbau ist das Mehrfamilienhaus des Neusser Bauvereins an der Wolberostraße. Bis zum Jahr 2039 sind alleine in diesem Segment 1250 neue Wohnungen nötig.

Foto: Schmale Architekten

210 Wohnungen sind aktuell in Kostenpflichtiger Inhalt Neuss in Bau. Das ist zu wenig, um die Nachfrage in einem engen Wohnungsmarkt auch nur annähernd zu bedienen. In diesem Punkt sind sich auch die großen Fraktionen von CDU und SPD einig. Und beide sehen die Notwendigkeit ein, dass die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum mehr Engagement erfordert. Unterschiede tun sich allerdings in der Frage auf, wie dem mit einem „Handlungskonzept bezahlbarer Wohnraum“ entsprochen werden kann.