Neuss: Wohin die Schuhe wollen

Neuss: Wohin die Schuhe wollen

Neuss Mit Mike Kennys Stück "Cinderellas Schuhe” in der Inszenierung von Greet Vissers als deutschsprachige Erstaufführung hat am Rheinischen Landestheater die Saison für die jüngsten Zuschauer begonnen.

Neuss Mit Mike Kennys Stück "Cinderellas Schuhe” in der Inszenierung von Greet Vissers als deutschsprachige Erstaufführung hat am Rheinischen Landestheater die Saison für die jüngsten Zuschauer begonnen.

Das Thema hat es in sich: Wer auf der Bühne eine Geschichte erzählt von Schuhen, die eine Seele haben — genau genommen sogar zwei, eben jeder eine —, muss ein gutes Stück zaubern können, um den Eigenwillen der Schuhe sichtbar zu machen. Das ist allerdings nichts gegen die Zauberkraft, die man braucht, um einen Freiraum zu schaffen, in dem man jenseits der überbordenden Bild-, Erlebnis- und Gefühlswelten schon der Jüngsten eine so zarte, fröhliche und kluge Geschichte wie die von Imelda und ihren Schuhen überhaupt entfalten und vermitteln kann.

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Gerade in dieser Hinsicht ist Greet Vissers, die für das Rheinische Landestheater Mike Kennys Kinderstück "Cinderellas Schuhe” inszeniert hat, eine wirklich große Magierin, denn vom ersten bis zum letzten Moment erzählt sie ihre Geschichte in so einleuchtenden, ruhigen und klaren Bildern, so plausibel und überzeugend, dass große wie kleine Zuschauer gar keine Wahl haben, als alles andere für eine dreiviertel Stunde zu vergessen und ganz und gar in Imeldas Welt.

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