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Offene Ateliers: Wo Kunst gemacht wird

Offene Ateliers : Wo Kunst gemacht wird

Mittlerweile haben sich sechs Städte im Rhein-Kreis Neuss zusammengeschlossen, um die Aktion "Arbeitsplatz Kunst - Offene Ateliers" anzubieten. Schnittstelle ist der Initiator in Neuss - das Kulturamt.

Mittlerweile haben sich sechs Städte im Rhein-Kreis Neuss zusammengeschlossen, um die Aktion "Arbeitsplatz Kunst - Offene Ateliers" anzubieten. Schnittstelle ist der Initiator in Neuss - das Kulturamt.

Neuss Das Projekt wächst und wächst ... vermutlich bald über den Rand des Flyers hinaus. Vor sieben Jahren waren es allein Neusser Künstler, die an einem Wochenende ihre Ateliers öffneten und einluden, sie an ihrem "Arbeitsplatz Kunst" zu besuchen. Dann kamen die Städte Grevenbroich, Jüchen und Kaarst dazu; im vergangenen Jahr Korschenbroich und bei der aktuellen siebten Auflage des Projektes ist jetzt auch Meerbusch dabei. "Und Dormagen hat für das kommende Jahr Interesse bekundet", sagt Harald Müller lachend. Damit fehlt nur noch Rommerskirchen, um den ganzen Rhein-Kreis abzudecken.

Dem Neusser Kulturamtsleiter ist die Zufriedenheit über die Entwicklung des "Babys" anzusehen, dem er 2003 auf die Beine geholfen hat. 143 Künstler öffnen am kommenden Wochenende ihre Ateliers - 77 davon sind in Neuss zu Hause. "16 Künstler sind zum ersten Mal dabei", erklärt Müller.

"Wie üblich sind es insgesamt mehr Frauen als Männer", ergänzt er, "95 gegen 46". Sein Amt hat unter Christian Weber nach wie vor die Federführung des Projektes und somit auch die ausgezeichnete und informative Webside initiiert, die jeden teilnehmenden Künstler vorstellt und auch Werke von ihm präsentiert. Ein Link auf den jeweiligen Stadtplan hilft dabei, seinen Arbeitsplatz zu finden.

Mehr lesen Sie auf der Seite C 3 der NGZ vom 16. Juni.

(NGZ)