Wie wurden die Wollnys bekannt? Welche Bedeutung haben die Namen der Kinder?

Neuss: Wie die Wollnys berühmt wurden

Einer breiten Masse ist die Familie aus Neuss bekannt, seit im Januar 2011 eine eigene Doku-Soap auf RTL II von ihnen ausgestrahlt wurde. Diverse Fernsehauftritte hatten die Wollnys aber auch schon vorher: Sie waren unter anderem in den Pro-Sieben-Sendungen "We Are Family" und "Sam" zu sehen, bei RTLs "Punkt Zwölf" oder in der Sat1-Talkshow "Britt". Am glücklichsten allerdings sind die Wollnys mit ihrem jetzigen Format, denn: Laut Dieter Wollny gibt es für "Die Wollnys" kein Drehbuch, niemand lernt Text auswendig, Szenen werden nicht gestellt. Alles ist echt.

Echt ist auch die Begeisterung der Eltern für die sehr speziellen Namen der Kinder. Für jeden gibt es eine Erklärung: Sylvana heißt so, weil sie Silvester geboren wurde, Sarafina ist der Titel eines Lieblingsfilms von Silvia Wollny; Estefania heißt wie Dieter Bohlens damalige Freundin. Calantha-Lelane (so heißt das Mädchen komplett) hat die Mutter mal in einem Western gehört, Lavinia in einem Schlager-Song. Den Namen Loredana schnappten Silvia und Dieter mal im Spanien-Urlaub auf und mochten ihn auf Anhieb. Eigentlich hätte Silvia Wollny danach Zwillinge bekommen sollen, verlor eins der Babys im siebten Monat: Sarah Jane bekam daraufhin beide Namen. Bei Sohn Jeremy Pascal konnten Dieter und Silvia Wollny sich nicht einigen, welcher der schönere Name ist — also entschieden sie sich einfach für beide.

Wird in dem Drei-Etagen-Haus an der Körnerstraße gedreht, sind meist vier zusätzliche Personen von Sender und Produktionsfirma vor Ort und begleiten die Familie bei ihren Aktivitäten. Mittlerweile, so Vater Wollny, fallen die Kamera- und Tonmänner kaum noch auf. Kein Wunder: Schließlich verbringen alle eine Menge Zeit miteinander, während die Staffel abgedreht wird. Für eine Folge wird etwa sechs Tage lang gedreht, eine Staffel braucht rund acht Monate. Was Silvia Wollny ganz wichtig ist: Es gibt keine Sensationsbilder — und will jemand gerade nicht gefilmt werden, wird das respektiert.

(NGZ)
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