Neuss: Westnetz wartet auf Folgen des Innogy-Deals

Neuss: Westnetz wartet auf Folgen des Innogy-Deals

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (Verdi) und die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IGBCE) haben den Vertragsabschluss zwischen Eon und RWE begrüßt. Auf diese Weise könnten beide ihre Geschäftsfelder gut ergänzen und sinnvoll neu ordnen, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung. Unklar bleibt vorerst, was der Vertragsabschluss für den Neusser Standort des Verteilnetzbetreibers Westnetz, der über die Muttergesellschaft Innogy Teil von RWE ist, bedeutet.

Insgesamt geht es um rund 300 Mitarbeiter. Ein Sprecher der RWE-Netz- und Ökostromtochter Innogy erklärte gestern auf Anfrage unserer Redaktion, dass es dazu derzeit keine Stellungnahme gebe. "Wir äußern uns zu gegebener Zeit", erklärte er. Eon und RWE wollen die RWE-Tochter Innogy untereinander aufteilen. Eon erhält das Geschäft mit Verteilnetzen und das Vertriebsgeschäft. RWE bekommt das Ökostromgeschäft von Innogy und Eon.

(NGZ)
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