„Wer wird Millionär“: Frau aus Neuss bringt Günther Jauch an seine Grenzen

„Wer wird Millionär?“ : Kandidatin aus Neuss bringt Jauch an seine Grenzen

Ellen Marquardt aus Neuss hat bei „Wer wird Millionär?“ Günther Jauch auf die Probe gestellt. Sie gab einsilbige Antworten. Auf Twitter sind die Zuschauer empört.

Ellen Marquardt aus Neuss hat bei „Wer wird Millionär?“ den Moderator Günther Jauch (62) auf die Probe gestellt. Die selbstbewusste wie eigensinnige Kandidatin hatte Jauch am Montagabend zunächst mit ihrer Einsilbigkeit („Man darf hier auch reden“) herausgefordert.

Der scheiterte trotz mehrerer Versuche daran, ihr den Namen ihres Katers zu entlocken („Warum wollen sie das denn wissen? Ich sag den Namen nicht - Feierabend“). Jauch glaubte schließlich sogar, das Mikrofon seiner Kandidatin sei defekt.

Dann revanchierte er sich: „Sie langweilen mich. Aber es geht ja voran.“ Schließlich verblüffte die Rheinländerin ihren Gastgeber mit ihrem Telefonjoker: Professor Eckhard Freise, den ersten Millionen-Gewinner bei „Wer wird Millionär?“.

Die nächste Überraschung folgte auf dem Fuß: Die Rheinländerin griff nach anfänglichem Zögern zum Mikro und brachte Jauch ein Ständchen dar. „Ich bin tief gerührt, ein Hauch von Katzenmusik“, ätzte der. Die streitbare Kandidatin konterte schlagfertig: „Hollywood wartet auf mich.“

Auf Twitter überschlagen sich die Kommentare zur Sendung. Die Zuschauer sind irritiert von den Antworten der Neusserin, nennen sie „unsympathisch“ und vergleichen sie mit Fräulein Rottenmeier, der strengen Erzieherin aus dem Heidi-Roman oder der unbeliebten Dolores Umbridge aus der Harry Potter Reihe.

Einige vermuten sogar, dass sie gar keine echte Kandidatin ist, ein Scherz, auf den Günther Jauch hereinfallen soll.

Ein anderer Zuschauer zeigt Verständnis: „Wer weiß, welche schweren Wege sie schon gehen musste, um so zu werden. Sie ist Witwe (…) Vielleicht heißt der Kater wie ihr verstorbener Mann! Leute!.“

Die Kandidatin verließ schließlich mit 32.000 Euro das Studio.

(ubg/dpa)
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