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Neuss: Weißenberger sind stolz auf ihren Stadtteil

Neuss : Weißenberger sind stolz auf ihren Stadtteil

Ungeteilter Beifall für die Damen. Den Beifall ernteten Eva Brandenburg und Magdalena Wierig, die im Gleichklang das hohe Lied auf die Lebensqualität in Weißenberg sangen: Nette Nachbarn, viel Grün, gute Geschäfte, eine aufmerksame Polizei und eine intakte Infrastruktur summieren sich zu einer überdurchschnittlichen Lebensqualität.

"Und wir Sportvereine holen die jungen Leute von der Straße und weisen ihnen den Weg in eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung", ergänzte Herman J. Kahlenberg, Präsident des Ringer-Bundesligisten KSK Konkordia.

War der Grundtenor auch positiv, so sparten die Weißenberger aber gestern beim NGZ-Ortstermin in "Moni's Bierhaus" im Nordpark auch nicht mit kritischen Anmerkungen zu einigen Problemzonen in Weißenberg und machten ganz konkrete Verbesserungsvorschläge. Im Fadenkreuz der Kritik: der Verkehr. Helga Braun klagt, dass "immer mehr" schwere Lastkraftwagen "immer schneller" über die Gladbacher Straße "brettern".

Die diene inzwischen längst als "Schleichweg", wenn sich wieder einmal Stau auf den nahen Autobahnen bilden: "So geht das nicht weiter. Da muss etwas unternommen werden." Die Sorgen der Anwohner hörten Bezirkspolizist Uwe Wolter und CDU-Ratsherr Sebastian Rosen. Doch der lokale Einfluss auf die Verkehrssituation ist gering, denn bei der Gladbacher Straße handelt es sich um eine Bundesstraße.

Auch die am Wochenende auf der Neusser Weyhe abgestellten Lkw wurden als Ärgernis angesehen. Franz Loosen wünscht sich mehr Sauberkeit am Fußweg, der den Weißenberger Weg mit dem Nordpark verbindet, Ulrich Glinski bezeichnet den "Kreisel" am der Neusser Weyhe als "Hindernis. Karl Werner und Schützenpräsident Rolf Stein mahnen zur Wachsamkeit: Der Nordpark müsse als grüne Lunge erhalten bleiben. Horst Faller: "Er sollte für die Bürger geöffnet werden."

(NGZ)