Weihnachtsbäckerei: So werden Tannenbaum-Muffins gebacken - Rezept

Adventskalender im Rhein-Kreis : So gelingen leckere Tannenbaum-Muffins

Sie sehen nicht nur schön aus, sondern schmecken auch noch lecker. Hobbybäckerin Daniela Illing zeigt, wie es gemacht wird.

In der Küche von Daniela Illing weihnachtet es: Gleich mehrere Tannenbäumchen stehen dort, geschmückt sind sie mit bunten Kugeln, Schneeflocken und Goldstaub. Das beste an ihnen: Sie sehen nicht nur schön aus, sie schmecken auch gut. 

Die Neusserin hat schon immer gerne gebacken, seit einigen Jahren hat sie dann auch das Torten dekorieren für sich entdeckt. „Es begann damit, dass mein Patenkind sich einen R2D2-Kuchen gewünscht hat“, erzählt sie und fügt hinzu: „Der ist mir aber nicht geglückt. Ich wusste nicht, dass sich Fondant und Buttercreme nicht gut vertragen.“ Als sie dann die Hochzeitstorte für ihren Cousin kreierte, lernte sie dazu - „der Kuchen wurde mein Meisterstück“, sagt sie und lacht. Seitdem ist sie infiziert:  Für Freunde fertigt sie Motivtorten, bildete sich in Kursen fort und gibt mittlerweile selber Seminare rund um die Arbeit mit Fondant. „Das Backen und Dekorieren ist ein reines Hobby von mir“, sagt sie. Während sie Stunden damit verbringen kann, an der passenden Dekoration zu feilen, verrät sie zur Adventszeit, ein Rezept, das nicht nur schön aussieht, sondern auch ganz leicht nachgemacht werden kann.

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    Schritt eins: Zunächst werden die Muffins nach einem beliebigen Rezept gebacken. Illing hat sich für einen Rotweinteig entschieden. Benötigt werden dafür Butter, Zucker und Mehl (125g), Vanillepaste (1 TL), zwei Eier, 125ml Rotwein oder Kirschsaft, Zimt (1 TL), Backpulver (7g), Kakao (1 EL), Schokostreusel und Salz (eine Prise). Butter, Eier, Zucker und Vanille werden rund zehn Minuten lang geschlagen, dann wird der Rotwein hinzugefügt. Mehl, Kakao, Zimt, Salz und Backpulver werden vermischt und in zwei Portionen unter die Masse gehoben. Bei 175 Grad Umluft werden die Muffins gebacken.

Schritt zwei: Daniela Illing bereitet eine Füllung vor. Sie braucht ein Glas Kirschen, Speisestärke (25g), Kirschwasser (20 ml) und Kuvertüre (50g). Die Kirschen werden abgetropft und der Saft mit Stärke, Kirschwasser und kaltem Wasser aufgekocht. „Den Saft nehme ich dann vom Herd, rühre Stärke rein und lasse ihn noch einmal aufwallen“, sagt Illing. Danach kühlt die Füllung ab.

Schritt drei: Mit einem Löffel kerbt Illing eine Kuhle in die fertigen Muffins. Dann nimmt sie Eishörnchen und schneidet von ihnen die Spitze ab. Gleichzeitig lässt sie Kuvertüre schmelzen. Die flüssige Schokolade streicht sie an die Ränder der Hörnchenspitze. „Zum Abkühlen können die Eiswaffeln gut in einen Eierkarton gesteckt werden“, sagt Illing.

Schritt vier: Während die Eishörnchen für wenige Minuten im Kühlschrank stehen, bereitet Daniela Illing die Buttercreme vor. Sie braucht dafür einen halben Liter Milch, eine Tüte Vanillepuddingpulver, zwei Esslöffel Zucker und zwei Teelöffel Spekulatiusgewürz. „Die Milch wird, bis auf einen Rest, aufgekocht. Zucker, Gewürz und Vanillepuddingpulver vermischen“, sagt die Hobbybäckerin. „Wenn die Milch kocht, wird die Puddingmischung eingerührt.“ Dann noch einmal kurz aufwallen lassen und anschließend bei Zimmertemperatur abkühlen lassen. Die Butter wird hinzugegeben. Die Menge wird in einem Mixer schaumig gerührt. Zum Schluss gibt Illing einen Spritzer grüner Lebensmittelfarbe hinzu.

Schritt fünf: Wenn all das erledigt ist, werden die Eishörnchen aus dem Kühlschrank geholt. Die Neusserin füllt sie mit zwei Kirschen und setzt sie auf den Muffin. Die Buttercreme füllt sie in eine Spritztüte mit „Krönchentülle“ und trägt sie dann in einem Zug rund um das Hörnchen auf.

Schritt sechs: Dann geht es ans Dekorieren. Perlen werden zu bunten Kugeln, Streusel zu feinem Schnee und aus Fondant können Sterne ausgestochen werden.

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