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Neuss: Was Wassersportler planen

Neuss : Was Wassersportler planen

Mit dem Anfahren am kommenden Sonntag starten Segler, Ruderer, Kanuten, Faltbootfahrer und die Kapitäne von Motoryachten im Neusser Sporthafen offiziell in die Saison. Pläne – nicht nur sportliche – hat jeder geschmiedet.

Mit dem Anfahren am kommenden Sonntag starten Segler, Ruderer, Kanuten, Faltbootfahrer und die Kapitäne von Motoryachten im Neusser Sporthafen offiziell in die Saison. Pläne — nicht nur sportliche — hat jeder geschmiedet.

Wassersportler wünschen sich gerne eine "Handbreit Wasser unter dem Kiel". Und genau das ist in diesem Jahr das Problem. Die lange Trockenheit hat auch im Sporthafen Niedrigwasser zur Folge, und schon bohren sich die Kiele einiger Sportboote in den Schlamm am Hafengrund. Aber noch glaubt Julius Weirauch, als Vorsitzender des Neusser Kanu-Club dieses Jahr Ausrichter des traditionellen Anfahrens, dass am Sonntag nicht nur Ruderer, Kanuten und Faltbootfahrer zum Saisonauftakt auf den Rhein hinausfahren können.

Die Clubs in der Arbeitsgemeinschaft Wassersport treibender Vereine sind spät dran mit ihrem gemeinsamen Saisonstart, der seit mehr als 30 Jahren Tradition in Neuss hat. Aber für den geplanten Termin 1. Mai hatte das Kölner Wasser- und Schifffahrtsamt schon etliche andere Veranstaltungen auf dem Rhein genehmigt.

Intern allerdings haben viele Vereine schon die Boote flott gemacht und den Start in die Saison vollzogen. Die Segelabteilung im Kanu-Club und ihre Stegnachbarn vom Yachtclub Novesia haben schon die Frühstart-Regatta aufgetragen, zu der auch Julius Weirauch mit seinem Regattaboot "St. Qualm" antrat. Und der Marine-Regatta-Verein hat sein Anfahren mit einem Tanz in den Mai verbunden. Fast jeder Wassersportler hat Pläne für die Saison, auch wenn auf dem Rhein ein so genanntes Kleinwasserjahr droht. Dieter Jüttner vom Marine-Regatta-Verein leidet schon darunter. Seine Motoryacht Cherry hat er noch nicht einsetzen können.

(NGZ)