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Neuss: Was Menschen bewegt, die ins Rentenalter wechseln

Neuss : Was Menschen bewegt, die ins Rentenalter wechseln

Der letzte Arbeitstag ist eine Zäsur, vor dem fast alle Menschen Angst, zumindest Respekt haben. "Der Wechsel vom Berufsleben ins Rentnerdasein wirft Fragen auf und fordert einen, seinen Tag neu zu strukturieren", weiß die Mitgastgeberin Beate Kopp aus Kaarst: Wie gestalte ich die Zeit, wenn ich nicht mehr jeden Tag zu Arbeit muss? Wie nutze ich meine Zeit, damit ich mit meinem Leben glücklich und zufrieden bin? Wie gebe ich meinem Tag einen Rhythmus, damit ich nicht träge werde? Antworten auf diese Fragen soll eine Veranstaltung geben, zu der nun die Friedrich-Naumann-Stiftung in Verbindung mit der Neusser Volkshochschule (VHS) und den Liberalen Senioren eingeladen hat.

Am Donnerstag (18.30 Uhr, Romaneum, Brückstraße) wird zunächst Thomas Multhaupt, Autor und Coach aus München, in einem Impulsreferat Anregungen geben, über die Zeit nach dem Eintritt ins Rentnerdasein nachzudenken und Entscheidungen zu treffen.

Eine Podiumsdiskussion schließt sich an. Dabei kommen unter der Moderation von NGZ-Redaktionsleiter Ludger Baten neben Multhaupt auch Beate Kopp (Mitglied im Vorstand der Liberalen Senioren NRW), Jürgen Jentsch (SPD, stellvertretender Vorsitzender der Landeseniorenvertretung) und Susanne Schneider (Sprecherin für Gesundheit, Frauen, Gleichstellung und Emanzipation der FDP-Landtagsfraktion) zu Wort.

Die in Neuss lebende, ehemalige Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth musste ihre Zusage zur Teilnahme, so Beate Kopp, "leider kurzfristig aus übergeordneten Gründen wieder zurückziehen".

Parallel zur Veranstaltung in Neuss wird am Donnerstag (2.) in Frankfurt der 11. Deutsche Seniorentag unter der Schirmherrschaft der Bundeskanzlerin Angela Merkel eröffnet. Bis zum Samstag sieht das Programm am Main viele Themen aus den Bereichen Gesundheit und Pflege, Engagement und Politik sowie Wohnen und Leben vor.

(NGZ)