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Neuss: Was gibt's Neuss? startet ins 12. Jahr

Neuss : Was gibt's Neuss? startet ins 12. Jahr

Die NGZ und Gastgeber Axel Pollheim laden zum Netzwerktreff am 16. Februar.

Der Jahreswechsel ist geschafft, und die netzwerklose Zeit neigt sich im Rhein-Kreis dem Ende zu: Die NGZ und Axel Pollheim (67) sind die Gastgeber, wenn Was gibt's Neuss?? am 16. Februar (19 Uhr, Wetthalle auf dem Rennbahngelände) bereits in sein 12. Jahr geht. Eine Erfolgsgeschichte. Das findet Axel Pollheim auch: "Neben den Terminen der Schützen und Karnevalisten sind unsere In-Treffs die wichtigsten Veranstaltungen, bei denen Entscheider und Multiplikatoren formlos miteinander kommunizieren können." Sechs Veranstaltungen sind fixiert: neben 16. Februar noch 30. März, 27. April, 1. Juni, 21. September und 23. November.

Mit seinem Konzept ohne Programm will Axel Pollheim allen Gästen möglichst viel Raum für den Gedankenaustausch mit Altbekannten und Begegnungen mit neuen Gesprächspartnern schaffen. Keine offizielle Eröffnung, keine Reden, keine Tagesordnung. Jeder kann frei entscheiden, wann er kommt und wann er wieder aufbricht. Wer sich auf das Angebot einlässt, spart sich oftmals Telefonanrufe, macht spannende Entdeckungen, von denen er zuvor gar nicht wusste, dass es sie gibt. Zu den Abenden für geladene Gäste kommen immer mehr als 300 Besucher, oftmals mehr als 400.

Die Nachfrage sei ungebrochen, sagt Axel Pollheim. Dabei komme ein Großteil der Gäste aus der Stadt Neuss, doch "wir hatten auch schon alle acht Bürgermeister aus dem Kreisgebiet dabei". Dormagens Rathaus-Chef Erik Lierenfeld gehört zum Beispiel zu den Stammgästen. Der Neusser Bürgermeister Reiner Breuer hat auch im neuen Jahr wieder gemeinsam mit Landrat Hans-Jürgen Petrauschke die Schirmherrschaft übernommen. Allerdings, so Pollheim, wünsche er sich schon "etwas mehr Zuspruch der Unternehmen aus dem Rhein-Kreis".

Aber der Organisator mag nicht klagen. Die Finanzierung der Veranstaltungsreihe sei auf gutem Weg: "Viele bewährte Partner machen weiterhin mit, aber weitere wir suchen noch." Doch nervös werde er nicht: "Das ist normal für Januar." Er freue sich, dass die "Auto-Sparte" in Neuss für 2017 schon vollbelegt sei. Für alle anderen Branchen "finden wir noch einen Platz, wenn sich Interessenten melden".

(-lue)