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Während des Kappessonntagszuges in Neuss: Betrunkene behindern Arbeit der Polizei

Nach dem Kappessonntagszug in Neuss : Betrunkene behindern Einsatz der Polizei auf dem Markt

Knapp 100.000 Besucher verfolgten am Sonntag den Kappessonntagszug in der Neusser Innenstadt. Auch wenn die fröhliche Stimmung dabei überwog, musste die Polizei vereinzelt einschreiten und auch mehrere Strafanzeigen – vorwiegend Körperverletzungsdelikte – aufnehmen.

Übermäßiger Alkoholgenuss war in den meisten Fällen der Auslöser von Streitigkeiten.

Der eigentlich ruhige Verlauf des Kappessonntagszuges wurde getrübt durch eine anschließende Auseinandersetzung am Markt. Die Polizei musste, kurz vor 18 Uhr, streitende Parteien trennen und zunächst zwei Personen in Gewahrsam nehmen. In Folge dessen mischten sich jedoch andere Anwesende ein und begannen, die Maßnahmen der Polizei erheblich zu stören. Weitere Ingewahrsamnahmen folgten.

Bis 18 Uhr erteilten die Polizeibeamten im unmittelbaren Umfeld des Kappessonntagszuges insgesamt 13 Platzverweise. Am Neusser Amtsgericht hielten sich Störungen, wie in den vergangenen Jahren beobachtet, weitestgehend in Grenzen. Die in diesem Jahr erstmalig aufgestellten Sperrgitter am Amtsgericht Neuss trugen nach Angaben der Polizei dazu bei, ein störungsfreies Vorbeiziehen des Karnevalzuges zu gewährleisten. In den vergangenen Jahren hatten dort immer wieder Besucher den Zugweg blockiert – und auch Bengalische Feuer gezündet.

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Die dort eingesetzten Polizeikräfte stellten jedoch Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz fest und leiteten gegen zwei Personen Ermittlungsverfahren ein. Aufgefundene Drogen wurden sichergestellt. Unter anderem auf dem Hauptstraßenzug erteilte die Polizei vereinzelt Platzverweise. Ein uneinsichtiger Karnevalist musste zur Durchsetzung des Platzverweises in Gewahrsam genommen werden. Während des Zuges wurden drei Körperverletzungsdelikte der Polizei bekannt.

(NGZ)