Neuss: Vertrag sichert Zukunft der ISR am Standort Neuss

Neuss: Vertrag sichert Zukunft der ISR am Standort Neuss

Die Internationale Schule geht als gemeinnützige GmbH und mit dem Namen International School on the Rhine am 1. August neu an den Start. Dass dieser Neustart eine Perspektive hat, steht seit Samstag fest, denn Bürgermeister Herbert Napp und der Meerbuscher Investor Peter Soliman haben einvernehmlich, wie die Stadt in einer Pressenotiz betont, bei einem Notartermin einen Vertrag über die Zukunft der ISR und ihrer 110 Mitarbeiter unterschrieben. Unterrichtsbeginn ist der 25. August.

Mit der Vertragsunterzeichnung endet ein Verhandlungsmarathon, an dessen Anfang der Insolvenzantrag der alten ISR-Trägergesellschaft im Dezember und kurz danach der Einstieg des Meerbuscher Investors standen. Soliman gründete die neue gGmbH mit dem nun englischen Namen,deren Träger er und eine Elterngenossenschaft sind, drängte aber auch darauf, die Liegenschaft am Stadtwald mit Schulgebäude und 4000 Quadratmeter großem Grundstück zu erwerben.

Nachdem es zunächst keine Einigung beim Kaufpreis gab - zwischen dem Angebot und dem, was die Stadt mit Blick auf die Bewertung durch den unabhängigen Gutachterausschusses verlangte, lagen mehr als zwei Millionen Euro Differenz -, machte der Rat Anfang Mai den Weg frei. Zwischen einer Sofortzahlung von 1,5 Millionen Euro und einer Schlussrate in Höhe von 2,5 Millionen liegen einige Jahre, in denen der Investor den Baukredit in Größenordnung von knapp 18 Millionen Euro, für den die Stadt noch bürgt, in Raten abträgt.

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Weil Napp nun den "Verhandlungsmarathon zum Erfolg geführt hat", wie die Stadt hervorhebt, habe er "maßgeblich dazu beigetragen, dass die ISR der Stadt Neuss für die nächsten 20 Jahre und darüber hinaus erhalten bleibt."

(-nau)
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