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Neuss: Verkaufsoffener Sonntag zum Mittelaltermarkt

Neuss : Verkaufsoffener Sonntag zum Mittelaltermarkt

Zwei Wochen nach dem Hansefest öffnen auch am kommenden Sonntag – schon –wieder die Geschäfte. Eine Häufung, über die die Zukunftsinitiative Innenstadt Neuss (ZIN) nur bedingt glücklich ist. "Hoffentlich haben die Händler den Termin präsent", kommentiert Vorstandsmitglied Armin Badort.

Zwei Wochen nach dem Hansefest öffnen auch am kommenden Sonntag — schon —wieder die Geschäfte. Eine Häufung, über die die Zukunftsinitiative Innenstadt Neuss (ZIN) nur bedingt glücklich ist. "Hoffentlich haben die Händler den Termin präsent", kommentiert Vorstandsmitglied Armin Badort.

Fest stand immer, dass die Stadtmarketinggesellschaft Neuss-Marketing am Wochenende auf dem Münsterplatz einen Mittelaltermarkt präsentiert. Das ist die Konsequenz aus der Idee, das Thema Märkte weiterentwickeln zu wollen. Vor zwei Jahren, zum 800. Jahrestag der Grundsteinlegung zum Quirinus-Münster, wurde erstmals ein Mittelalter-Markt abgehalten; mit der dritten Auflage in diesem Jahr ist er fast schon Tradition.

Weil Markt auch immer Handel bedeutet, so erinnert Christoph Napp-Saarbourg, wurde die Zukunftsinitiative eingeladen, sich der Veranstaltung anzuschließen. Das wurde gerne angenommen, versichert der ZIN-Vorsitzende, denn die Verpflichtung, einen verkaufsoffenen Sonntag immer mit einer Veranstaltung von öffentlichem Interesse zu hinterlegen, zeigt ZIN Grenzen auf. Organisatorisch wie materiell. "Neuss blüht auf" im Frühjahr, das Hansefest und eine Benefiz-Aktion in Zusammenarbeit mit der Aktion Lichtblicke im November könne ZIN aus eigener Kraft stemmen. Der Mittelaltermarkt entlaste den Verein deutlich, hieß es.

Das Ziel, mit dem Hansefest gerade auswärtige Besucher für Neuss zu interessieren, sieht Napp-Saarbourg erreicht. Jetzt hat er die Hoffnung, über den Mittelaltermarkt nicht nur Freunde an diesen Rollenspielen, sondern vor allem die Neusser zu erreichen. Die Händler sind aufgerufen, ihre Schaufenster passend zum Anlass zu dekorieren und es wird ein kleines Geschenk — "lecker und mittelalterlich" — für Kunden geben, kündigt Napp-Saarbourg an. Er betont aber auch: "Das ist ein Versuch."

(NGZ)