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Neuss: Uedesheim soll weiter wachsen

Neuss : Uedesheim soll weiter wachsen

Der Bezirksausschuss befasste sich unter anderem mit Änderungen für die Wohnfläche "Im Kreuzfeld" und das Industrie- und Gewerbegebiet.

Ein Mammutprogramm vom Flächennutzungsplan bis zur Internetanbindung hatte sich der Bezirksausschuss Uedesheim in seiner jüngsten Sitzung vorgenommen. Zuvor waren noch Stefan Crefeld (CDU) als Vorsitzender und Peter Ott (SPD) als Stellvertreter einstimmig gewählt worden.

Das größte Interesse der Bezirkspolitiker galt dem Vorentwurf des neuen Flächennutzungsplanes der Stadt Neuss. Markus Honermann, Amtsleiter im Amt für Stadtplanung, präsentierte dazu die auch für Uedesheim geplante Festlegung der beabsichtigten städtebaulichen Entwicklung. Dazu gehören als wesentliche Änderungen mit höchster Priorität eine neue Wohnbaufläche "Im Kreuzfeld", das Industriegebiet "Silbersee" und eine Erweiterung des Industrie- und Gewerbegebietes. Weiterhin gibt es Anpassungen im Siedlungsbereich, im Grünentwicklungsplan, bei den Verkehrsflächen und bei den Freiräumen wie dem "Gürtlersee".

Bis Ende Januar werden im Rathaus die entsprechenden Pläne ausliegen, eine Bürgerinformation als Dialogveranstaltung ist am 10. Dezember von 16 bis 20 Uhr in der St. Martinus-Schule, Uedesheim, geplant.

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"Die Planung ist ein grober Rahmen, der für spätere oder geänderte Nutzungen offengehalten wird", sagte Honermann. Im Detail nannte der Amtsleiter für die Wohnbaufläche "Im Kreuzfeld" ein Areal von 25,7 Hektar und wies erneut darauf hin, dass für die Erschließung des Industriegebietes "Silbersee" der Autobahnanschluss Delrath Voraussetzung ist. Eine wichtige Entscheidung sei die Erweiterung des Industriegebietes Hydro Aluminium und MAN auch für Neuss.

Ein Thema, für das eine Lösung noch weit entfernt ist, sei der Breitbandausbau zur Verbesserung der Internetanbindungen. "Internet gehört mittlerweile zur Grundversorgung. Wieso ist die fast überall in Neuss möglich, nur nicht bei uns?" fragte Crefeld. In diesem Sinne hält der Bezirksausschuss das Engagement der Stadt auf eine entsprechende Anfrage der SPD nicht für ausreichend. Die öffentliche Hand müsse fachkundig tätig werden und mögliche Anbieter ansprechen.

(ho)