Tour de Furth in Neuss: Eine Fahrradtour zu Baudenkmälern im Norden

„Tour de Furth“ am 20. Oktober : Baudenkmäler tragen zu einer Nordstadt-Identität bei

Initiativkreis und NGZ bitten zur „Tour de Furth“. Ziel sind am 20. Oktober Baudenkmäler. Zum Abschluss „Mobile Redaktion“.

Gottfried Scheulen hat nachgezählt. Genau 19 historische Objekte in der Nordstadt werden offiziell als Baudenkmäler gelistet. Diese Bauwerke, die eine spannende Geschichte erzählen und auch zur Identität der Nordstädter beitragen, sind das Ziel, wenn der Initiativkreis Nordstadt und die Neuß-Grevenbroicher Zeitung am 20. Oktober wieder zur „Tour de Furth“ bitten.

Führt zu den Baudenkmälern der Furth: Gottfried Scheulen. Foto: Woitschützke, Andreas (woi)

Die zweieinhalbstündige Fahrrad-Rundfahrt wird angeführt von Gottfried Scheulen, der Vorsitzender des Arbeitskreises (AK) Geschichte im Initiativkreis ist. Anmeldungen sind nicht erforderlich. Treffpunkt für die Radler ist um 14.30 Uhr der Platz vor dem Hauptbahnhof; Zufahrt über die Further Straße.

Die „Tour de Furth“ endet im Pfarrzentrum Heilig-Geist an der Neusser Weyhe in Weißenberg. Dort beginnt gegen 17 Uhr die „Mobile NGZ-Redaktion“, die von Chefreporter Ludger Baten moderiert wird. Die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt frei. Bei kühlen Getränken und belegten Brötchen werden Themen der Nordstadt angesprochen. Vertreter der politischen Parteien sind willkommen und haben sich in der Vergangenheit auch der Diskussion gestellt, Hintergrund-Informationen gegeben und wertvolle Anregungen mitgenommen.

Der AK Geschichte stellt die alljährliche „Tour de Furth“ immer unter ein Schwerpunktthema. Mal sind es die Kleingartenanlagen, mal die Kirchen, mal die alten Höfe. In diesem Jahren stehen die Baudenkmäler im Mittelpunkt. Da an einem Nachmittag nicht gleich alle 19 Gebäude angesteuert werden können, wird im kommenden Jahr vermutlich eine zweite Etappe zu den Baudenkmälern geplant. Gastgeber Gottfried Scheulen wird am Bahnhof zunächst eine Einführung geben, wie ein Gebäude in den Status eines Baudenkmals kommt und was das für Folgen hat. Grundvoraussetzung sei es, so verrät der Referent bereits im Vorfeld, dass ein Antragsteller initiativ werde, um den formalen Prüfungs- und Anerkennungsprozess in Gang zu setzen. Scheulen: „In der Nordstadt sind viel mehr Objekte als Baudenkmal geeignet, aber es fehlen die Anträge.“

Bei Baudenkmälern handelt es sich nicht nur um Häuser. Auch Brücken gehören dazu – zum Beispiel die Brücken rund um den Hauptbahnhof, darunter auch das „Tor zur Nordstadt“ der Further Straße.

(NGZ)
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