Ärzte suchen nach Erklärungen Rhein-Kreis verzeichnet besonders viele Totgeburten

Neuss · Eine Totgeburt ist ein Schicksalsschlag für jede Familie. Insgesamt 25 dieser Fälle verzeichnete der Rhein-Kreis im vergangenen Jahr – ein trauriger Spitzenwert in NRW. Warum diese Zahlen den Ärzten zufolge aber kein Grund zur Beunruhigung sein sollten.

 Eine Fehl- oder Totgeburt ist für betroffene Eltern ein schwerer Schicksalsschlag.

Eine Fehl- oder Totgeburt ist für betroffene Eltern ein schwerer Schicksalsschlag.

Foto: Thomas Binn (binn)

Es ist ein trauriger Spitzenplatz, den der Rhein-Kreis Neuss zuletzt belegt hat: Das Statistische Landesamt (IT.NRW) verzeichnete im Jahr 2023 in dieser Region mit 6,9 Fällen je 1000 Geburten eine der höchsten Zahlen an Totgeburten in ganz Nordrhein-Westfalen. Das sind insgesamt 25 sogenannte „Sternenkinder“, die im vergangenen Jahr im Rhein-Kreis Neuss entbunden wurden. Lediglich in Remscheid wurden mehr Totgeburten verzeichnet (7,3). Doch geben diese Zahlen Anlass zur Beunruhigung? Wie reagieren die Krankenhäuser in Neuss auf das Ergebnis?