Terre des Hommes Neuss/Düsseldorf Kinderhilfswerk feiert 50-Jähriges

Neuss · Mit einem Festakt in der Janusz-Korczak-Gesamtschule hat Terre des Hommes das 50-Jahr-Jubiläum in Neuss gefeiert. Ein Besuch bei der Feierstunde.

 50 Jahre Terres des Hommes mit Bürgermeister Reiner Breuer und Gerd Faruß bei der Feierstunde.

50 Jahre Terres des Hommes mit Bürgermeister Reiner Breuer und Gerd Faruß bei der Feierstunde.

Foto: Stefan Büntig

Das Kinderhilfswerk Terre des Hommes (übersetzt: „Erde der Menschen“) Neuss/Düsseldorf feierte keineswegs ohne Grund sein 50-jähriges Bestehen in der Neusser Gesamtschule inmitten der Innenstadt, die seit 1990 nach dem polnischen Arzt und Pädagogen Janusz Korczak benannt ist. Denn die Arbeitsgemeinschaft „Kinderrechte“ an dieser Schule arbeitet seit mehr als zehn Jahren mit und für Terre des Hommes.

Gut 200 Schüler waren zum Festakt in der Aula versammelt, darunter auch die Klasse 7C des Alexander-von-Humboldt-Gymnasiums mit ihrer stellvertretenden Schulleiterin Sarah Gicklhorn und der Klassenlehrerin Caroline Schmidt. Sie hatten eine Ausstellung „30 Jahre Kinderrechte“ organisiert. Achim Fischer, Schulleiter der Janusz-Korcazk-Gesamtschule, begrüßte insbesondere die Kinderrechtsteams beider weiterführenden Schulen.

Die stellvertretende Bürgermeisterin Düsseldorfs, Klaudia Zepuntke, dankte den Schülern für ihren Einsatz und betonte in diesem Zusammenhang die Bedeutung von „Fridays for Future“ und das Kinderrecht auf eine gesunde Umwelt.. Der Neusser Bürgermeister Reiner Breuer bemühte zunächst die Geschichte: Seit 1972 ist Terre des Hommes in Neuss aktiv, „und es besteht die Notwendigkeit, dieses Kinderhilfswerk zu unterstützen, weil in aller Welt Kinderrechte verletzt werden“. Ein Beispiel nannte er: „Kinder sind keine Soldaten!“

Gerd Faruß, der Leiter von Terre des Hommes Düsseldorf/Neuss, hatte viele Zahlen parat: Seit 1967 gibt es seine Organisation in Deutschland, sie unterstützt aktuell 250 Projekte in 37 Ländern und hilft so 1,4 Millionen Kindern aus allen möglichen Notlagen. Das zeigte eindrucksvoll beim Festakt die Theatergruppe MUKA, 1995 von Straßenkindern in Johannesburg (Südafrika) gegründet. Sie schilderten Situationen aus ihrem Leben. Besonders bedrückend waren Szenen, in denen vier Kinder auf dem Weg zur Schule ertranken. So viel zum Thema „Klimawandel“...

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