Tatort Münster: Die Langen Foundation in Neuss war Drehort

„Tatort“ Münster auch in Neuss entstanden : Professor Boerne in der Langen Foundation

Ein großer Teil des „Tatort“ Münster wurde in Neuss gedreht: in der Langen Foundation auf der Raketenstation.

Ein Aquarium gibt es in der Langen Foundation nicht. Und die Küche, so wie sie im „Tatort“ des WDR mit dem Titel „Schlangengrube“ zu sehen war, auch nicht. Aber das von Stararchitekt Tadao Ando erbaute Kunsthaus auf der Raketenstation zeigt sich abends wie auch in dem Fernsehkrimi: als irgendwie geheimnisvoll erleuchteter Ort.

Und weil die Langen Foundation auch im wirklichen Leben eine gern gemietete Eventlocation ist, passte auch das Setting im „Tatort“. Professor Boerne (Jan Josef Liefers) ist zu einer Präsentation des bevorzugten Fleischlieferanten des Gourmets und Medienproduzenten Dr. Richard Stockmann (Robert Hunger-Bühler) eingeladen und trifft dort auch den etwas dubios wirkenden Doku-Filmer Henry Schlör (Thomas Arnold). Sowohl der Rampenraum im Kunsthaus wie auch das Drumherum boten dafür die passende Umgebung.

Und so richtig zur Geltung kam das ganze Gebäude, als Pinguin Sandy ausbüxte, unter anderem durch den Japanraum düste, mit Boerne, Hauptkommissar Thiel (Axel Prahl) und Schlür als Verfolger. Und weil das Fernsehen immer ein bisschen mehr darf, als im realen Leben möglich, nutzten Boerne und Thiel die berühmte, aber eigentlich geschlossene „Himmels“-Treppe als Entree, und das Taxi von Thiels Vater durfte direkt vor dem Haupteingang parken.

Schon im November haben die Dreharbeiten auf der Raketenstation stattgefunden - was sich in dieser Szene auch im Zustand der japanischen Kirschbäume spiegelte.

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