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Neuss: Tatjana Auster schreibt Hörspielreihe

Neuss : Tatjana Auster schreibt Hörspielreihe

Sie schreibt Gedichte und Geschichten, seit sie denken kann. Ihr Geld aber verdient sie als Sprecherin für Werbeclips und Computerspiele. Also liegt es doch eigentlich nahe, dass Tatjana Auster beides verbindet und das eigene Hörspiel ins Mikro spricht ... Doch bis es so weit kam, brauchte es noch einen Anstoß von außen. Von Christoph Piasecki nämlich, Chef einer Firma für Computerspiele und genau so begeistert vom Genre Hörspiel wie die 36-Jährige Weckhovenerin. "Er hat mich ermuntert, ein Drehbuch zu schreiben", erzählt Auster, und so wurden Freddy Köhler, Anne Brandt und Nick Pältzer in ihrem Kopf geboren – drei Freunde, die als "Team Undercover" Geheimnisse aufklären. In Geschichten eben, die Jungen und Mädchen schon immer fasziniert haben – egal, ob sie von den "Fünf Freunden", Den "drei ???" oder "TKKG" erlebt wurden.

Sie schreibt Gedichte und Geschichten, seit sie denken kann. Ihr Geld aber verdient sie als Sprecherin für Werbeclips und Computerspiele. Also liegt es doch eigentlich nahe, dass Tatjana Auster beides verbindet und das eigene Hörspiel ins Mikro spricht ... Doch bis es so weit kam, brauchte es noch einen Anstoß von außen. Von Christoph Piasecki nämlich, Chef einer Firma für Computerspiele und genau so begeistert vom Genre Hörspiel wie die 36-Jährige Weckhovenerin. "Er hat mich ermuntert, ein Drehbuch zu schreiben", erzählt Auster, und so wurden Freddy Köhler, Anne Brandt und Nick Pältzer in ihrem Kopf geboren — drei Freunde, die als "Team Undercover" Geheimnisse aufklären. In Geschichten eben, die Jungen und Mädchen schon immer fasziniert haben — egal, ob sie von den "Fünf Freunden", Den "drei ???" oder "TKKG" erlebt wurden.

Zwei Abenteuer auf dem Markt

Die letztgenannten haben zwar auch Tatjana Auster geprägt, aber sie legt großen Wert drauf, dass ihre Abenteuerrreihe anders als die anderen ist. "An sie soll nichts erinnern", sagt sie. Deswegen spielen die Geschichten in Deutschland, gibt es im Team ein Mädchen, das Auster natürlich selbst spricht, und zwei Jungen. Und keiner von ihnen hat eine feste Rolle. "Jeder macht mal Mist", sagt sie lachend, "jeder ist pfiffig und hat auch seine Stärke". Dass es Anne ist, die gut mit Computern umgehen kann, ist dabei kein Zufall: "Das kann ich auch", sagt Auster schmunzelnd.

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Die ersten beiden Hörspiele — "Der Fluch der Anubis" und "Das Rätsel der Halskette" — sind bereits auf dem Markt und zeigen, wo es langgeht. Denn Tatjana Auster verbandelt in ihren Abenteuern Legenden, Mystery- und Krimigeschichten. Tests vor jungen Hörern bestärken sie in der Meinung, dass auch die weiteren 23 Folgen, für die sie bereits ein Raster im Kopf hat, fertig werden. Vier von ihnen existieren schon als Tonaufnahme, insgesamt hat sie für die ersten sechs Exemplare der Reihe zwölf Monate gebraucht.

Suche nach den Stimmen

Ungewöhnlich an den Hörspielen ist, dass Auster auf Erzähler verzichtet. Die Geschichte entwickelt sich allein über Dialoge — was es um so wichtiger machte, die richtigen Stimmen zu finden. Die für die Figur Anne Brandt war schnell geklärt, auch den Nick hat sie flott besetzen können, aber für Freddy hat sie keine Stimme bei den Castings zufrieden gestellt. Bis ihr dann auffiel, dass der, der bei diesen Gelegenheiten die Regieanweisungen gab, genau jene Stimme hat, die ihr für Freddy vorschwebte: "Wahrscheinlich hatte ich sie beim Schreiben schon unbewusst im Ohr", sagt sie lachend. Wie auch immer: Christoph Piasecki, der die ganze Sache überhaupt ins Rollen gebracht hatte, ist als Freddy fester Bestandteil.

Für die anderen Rollen hat Auster bekannte Synchronstimmen wie Claudia Urbschat-Mingues (Angelina Jolie) oder TV-Schauspieler wie Patrick Bach gefunden. Doch auch in Neuss wurde sie fündig — bei den Bühnenkollegen aus den alten Tagen in der Alten Post mit "Opossum Comedy" oder bei Serdar Somuncu. So sind auch Harry Heib, Thomas Hover ("Herrencrême") und Daniel Wandelt dabei.

Info Im Handel und im Internet erhältlich: "Der Fluch der Anubis" und "Das Rätsel der Halskette", knapp 70 Minuten, Preis je nach Anbieter, aber unter zehn Euro

(RP)