Neuss: Tanzsport-Fusion zeigt Ergebnisse

Neuss : Tanzsport-Fusion zeigt Ergebnisse

Lateinformation von TSG Quirinus und TTC Mönchengladbach vor Ligastart.

Die Tanzsportgemeinschaft Quirinus (TSG) hat fusioniert - zumindest im Bereich der Formationen, die mit lateinamerikanischen Tänzen an Turnieren teilnehmen. Neuer Partner ist der TTC Mönchengladbach-Rheydt. Vorrangiges Ziel sei es, so teilt TSG-Sprecher Manuel Hauck jetzt mit, die Nachwuchsarbeit langfristig und effektiv zu fördern - und Stärken zu bündeln. Erstes Ergebnis der Zusammenarbeit ist eine Formationsgemeinschaft, die in der kommenden Saison in der Oberliga West I antreten soll.

Cheftrainer der Lateinformation ist Andreas Hellendahl. Er kehrte mit seinen 20 Tänzern pünktlich vor dem Ligastart an diesem Wochenende aus einem Trainingslager zurück. "Dort wurde an den letzten Feinheiten, mangelnder Synchronität und Bilderfehlern gearbeitet", sagt Hauck. Fehler, die bei einer ersten Präsentation der neuen Choreographie in einem - in Teilen - auch neuen Kostüm noch aufgefallen waren. Premierenort war das Clubheim der TSG Quirinus an der Blücherstraße.

Zunächst nutzen die Kinderabteilungen beider Vereine das Forum, um vor über 100 Zuschauern lateinamerikanische Tänze zu präsentieren. Cheftrainer Andreas Hellendahl fand dabei anerkennende Worte für eine in Nordrhein-Westfalen herausragend zu nennende Nachwuchsarbeit. Sie ist das gemeinsame Werk von Tamara Kleinschmidt (Mönchengladbach) und Alexej Iwlew (Neuss).

Die Präsentation der Turniertänzer begann mit einer Modenschau, bei der der Trainer die Trainingsoutfits präsentieren ließ. Danach kleidete sich die Mannschaft, deren Kader aus acht Tanzpaaren und weiteren Nachwuchstänzern besteht, in die Turnierrobe.

Auf der Tanzfläche zeigte das Team seine sechsminütige Kür, die der Cheftrainer und seine Trainerkollegin Tamara Kleinschmidt unter das Motto "Bittersweet" gestellt hatten. Unter dem tosenden Beifall des Publikums bestritt die Mannschaft zwei Durchgänge, ehe Hellendahl alle Tanzpaare den Zuschauern noch einzeln vorstellte. Nun kann es "ernst" werden.

(-nau)
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