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Start-up-Szene in Neuss soll gestärkt werden

Start-up-Szene in Neuss soll gestärkt werden : Stadt will mit Rheinischer Fachhochschule kooperieren

Die Stadt Neuss und die Rheinische Fachhochschule (RFH) Neuss streben eine Kooperationsvereinbarung an, um den Gründungsstandort Neuss zu stärken. Im Ausschuss für Wirtschafts- und Liegenschaftsangelegenheiten stellte RFH-Präsident Martin Wortmann jetzt einige Ideen vor, die gemeinsam vorangetrieben werden können.

Unter anderem geht es zum Beispiel darum, Existenzgründer durch das von der RFH gegründete „Institut für Entrepreneurship und Unternehmensmanagement“ zu fördern. Ziel ist es, Existenzgründung als Studiengang anzubieten. Wortmann verwies im Ausschuss auf das Konzept des „Problem Based Learning“, an das die Idee anknüpfe. Zudem stellte er den Politikern im Ausschuss das Grundkonzept der RFH vor.

Die Ausschussmitglieder zeigten sich von den Ausführungen durchaus angetan. Und die Verwaltung will nun ein Konzept erstellen, um das „Institut für Entrepreneurship“ nach Neuss zu holen. Kämmerer Frank Gensler betonte, es gebe in Deutschland bislang keinen vergleichbaren Ansatz. „Das Institut soll nicht nach Köln oder woanders hingehen“, betonte Gensler im Ausschuss.

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Eine Ansiedlung wäre seiner Meinung nach auch in die Wirtschaft hinein ein „Signal, dass in Neuss Gründung auch in akademischen Bereichen eine Rolle spielt“. Gensler brachte den Vorschlag ein, zur Ansiedlung über einen Mietzuschuss nachzudenken. Die RFH benötige schließlich Räume für das Institut. „Da trifft es sich gut, dass in dem Gebäude, in dem die RFH beheimatet ist, Räume frei geworden sind“, sagte Gensler. Die Hochschule befindet sich am Markt 11-15.

Die Kooperation soll Bestandteil eines breiter angelegten Vorstoßes der Wirtschaftsförderung zur Stärkung des Gründungsstandortes Neuss sein. Mit mehreren Maßnahmen soll dieser gestärkt werden. Ein wichtiger Bestandteil: das Profil der Quirinus-Stadt als Standort für Start-ups stärken.

Dazu sollen Partner ins Boot geholt werden. Neben der RFH ist es zum Beispiel das „Ideengeberhaus“, ein Zentrum für Start-ups, das am Habichtweg entstehen soll.