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Neuss: Start ins Weihnachtsgeschäft

Neuss : Start ins Weihnachtsgeschäft

Die Einkaufsstadt Neuss bereitet sich auf die umsatzstärksten Wochen des Jahres ein. Angenehm soll der Besuch in der Innenstadt sein und stimmungsvoll. Doch auch an Themen wie Sicherheit und Sauberkeit wird gedacht.

Früher musste oft gebangt werden, ob das Geld für eine Weihnachtsbeleuchtung überhaupt zusammenkommt, jetzt wird sie immer opulenter. "100 000 Birnchen an 35 Kilometern Kabel", hat Thomas Werz von Neuss-Marketing nachgerechnet, Tendenz steigend. Kommenden Donnerstag wird sie eingeschaltet, ein stimmungsvoller Akzent für die folgenden Adventswochen.

Damit Einkaufen in Neuss aber nicht nur stimmungsvoll, sondern auch bequem und sicher ist, haben hat der Handel im Schulterschluss mit der Stadt und anderen Akteuren ein "Rundum-sorglos-Paket geschnürt", wie es Nora Timmerbeil nannte, Geschäftsführerin des Rheinischen Einzelhandelsverbandes nannte. Und das ist drin:

Ankommen Autofahrer werden auf den Einfallstraßen von keiner größeren Baustelle gebremst. Das versprechen das Amt für Verkehrslenkung und das Tiefbauamt. Die Baustelle Zollstraße wird noch vor dem esten Advent abgeräumt. Einziger Wermutstropfen: Die Hymgasse bleibt gesperrt, der Markt ist nur von der Oberstraße aus erreichbar.

Busfahren Die Stadtwerke haben wieder einen Sonderfahrplan für die vier Samstage vor dem Fest erarbeitet. Es gilt die Faustformel: Vormittags wird die Taktzahl der stadteinwärts fahrenden Linien verdoppelt, nachmittags — wenn die Einkäufe erledigt sind — stadtauswärts. Zudem werden preisgünstige Gruppentickets für bis zu sieben Personen angeboten.

Parken In sieben Parkhäusern stehen 2000 Parkplätze zur Verfügung, hinzu kommt der Parkplatz an der Stadthalle und — kostenfrei — am Wendersplatz.

Sauberkeit Die Abfall- und Wertstofflogistik (AWL) stellt 40 Mülltonnen zusätzlich auf und wird sonntags in der Innenstadt zusätzlich reinigen. Auch auf einen frühen Wintereinbruch wie im Vorjahr hat sich die AWL vorbereitet.

Sicherheit Die Polizei kündigte vor allem den Taschendieben den Kampf an. Dazu dienen Information (Plakate, Durchsagen und der Einsatz des Infomobils am 26. November) und Präsenz. Uniformiert und auch in Zivil sind Beamte als Streife (auch in Bussen) unterwegs, zum Teil in Begleitung des Kommunalen Service-Dienstes (KSD). Die Rathauswache ist besetzt; in Not kann man sich aber auch an Politessen oder Busfahrer werden.

Überraschungen Die Händlerschaft hat kleine Geschenke und Aktionen für die Kunden vorbereitet. Und natürlich vor allem die Läger gefüllt.

(NGZ/jt)