Neuss: Stadtwerke engagieren sich in drei großen Windparks

Neuss: Stadtwerke engagieren sich in drei großen Windparks

Die Stadtwerke Neuss haben über das Gemeinschaftsunternehmen "Green Gecco", den dem sie 1,549 Prozent der Anteile halten, Zugriff auf den erzeugten Strom aus drei Windparks. Damit etabliert sich das Unternehmen nicht nur weiter als Energieerzeuger, sondern verstärkt auch sein Engagement zur Nutzung regenerativer Energien.

Mit dem Einstieg des RWE-Konzerns bei den Stadtwerken im Jahr 2009 kam Geld in die Kasse, das für derartige Projekte genutzt werden sollte. Neben Investitionen in Solaranlagen und die Biogasnutzung im Neusser Stadtgebiet setzen die SWN dieses Kapital auch in Projekten der Windkraftnutzung ein. Über die Beteiligung an "Green Gecco", einem Gemeinschaftsunternehmen von RWE und 29 bundesdeutschen Stadtwerken, konnten sich die Stadtwerke auch in Großprojekte einbringen.

"Mit der Übernahme von drei weiteren Windparks in drei verschiedenen Bundesländern haben wir unser Portfolio auf eine breitere Basis gestellt und sind nun in der Lage, klimafreundlichen Strom für über 55 000 Haushalte zu erzeugen", erläutert Norbert Ohlms von der Green-Gecco-Geschäftsführung und Vertreter der Stadtwerke.

Im Fokus des Ausbauprogramms von Green Gecco stehen deutsche und europäische Projekte in den Bereichen Onshore-Windkraft, Biomasse, Geothermie, Biogas oder Solarthermie. Nach den bereits realisierten Windpark-Projekten in Schottland und im schleswig-holsteinischen Süderdeich sei man froh, nun mit dem Windpark Titz im Kreis Düren auch auf ein regionales Projekt verweisen zu können.

Der Windpark Titz am RWE-Tagebau Garzweiler verfügt nach seiner Fertigstellung jetzt über zehn Windenergieanlagen. Am Windpark Hörup in Schleswig-Holstein wurden im Rahmen eines Repowering-Vorhabens alte gegen leistungsstärkere Anlagen ausgetauscht. Und auch der Windpark Düshorner Heide in Niedersachsen mit 13 Windrädern wurde diesen Sommer fertig.

(-nau)
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