Stadt Neuss übergibt den Jostensbusch der Öffentlichkeit

Parkanlage in der Neusser Nordstadt : Jostensbusch wird der Öffentlichkeit zurückgegeben

Feierstunde am Jostensbusch: Fünf Jahre nachdem die Grünanlage an der Jostenallee von Pfingststurm „Ela“ verwüstet wurde, kann die Fläche jetzt wieder der Öffentlichkeit übergeben werden.

Das Areal wurde nicht nur in Teilen wieder aufgeforstet, sondern als Parkanlage wiederhergestellt – was die Fläche ursprünglich immer war. Das Ergebnis wird am Dienstag, 2. Juli, in Anwesenheit von Bürgermeister Reiner Breuer und Joachim Goerdt, dem Vorsitzenden des Initiativkreises Nordstadt, präsentiert.

Der Initiativkreis hat die Erneuerung der Parkanlage durch einen eigenen Beitrag unterstützt und bei der Neusser Bildhauerin Carola Eggeling eine Plastik in Auftrag gegeben. Die wird um 17 Uhr am kommenden Dienstag enthüllt und verlängert den Skulpturenpfad in der Nordstadt bis in diese Grünanlage im äußersten Westen des Stadtteils. Die Arbeit, die im Atelierhaus an der Hansastraße entstand, sei bezahlt und zwar zu 100 Prozent aus Spenden und Zuschüssen, betont Hans-Willi Arnold, Sprecher der Nordstadtinitiative. Er wird schon am Montag vor Ort sein, wenn die neue Skulptur von Mitarbeitern der Kunstgießerei Kayser, die den Entwurf Eggelings umgesetzt hat, an exponierter Stelle im neuen Park aufgestellt wird. Das soll am Montag gegen 13.15 Uhr geschehen. Interessierte Zuschauer sind gerne gesehen. Der Wiederherstellung der Grünanlage als Park war eine politische Debatte vorangegangen, die auch in der unmittelbaren Nachbarschaft interessiert verfolgt worden war. Einige Anwohner waren mit dem Ergebnis nicht zufrieden. Sie schlossen sich zu der Initiative „Freunde des Jostensbusch“ zusammen, schrieben an den Bürgermeister und baten um einige Veränderungen am Plan.

(-nau)
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