Stadt bittet zum Fest um Päckchen für Flüchtlinge

Weihnachten im Übergangswohnheim : Stadt bittet zum Fest um Päckchen für Flüchtlinge

Nur noch ein paar Türchen am Adventskalender öffnen und schon ist Heilig Abend. Für viele Neusser stehen frohe Feiertage im Kreise der Familie und Freunde bevor. Die Flüchtlinge als Neu-Neusser in den städtischen Wohnheimen freuen sich, dass sie in der Stadt ein sicheres Zuhause gefunden haben, jedoch lebt oft ein Teil der Familie noch in Kriegsgebieten oder ist über Europa verteilt.

Um auch den „neuen Nachbarn" eine Weihnachtsfreude zu bereiten, bittet das Integrationsamt der Stadt Neuss um Weihnachtspäckchen.

Gern genommen werden dabei Schokolade, Plätzchen, Pflegemittel (Duschgel, Shampoo), aber auch Telefonkarten (fünf bis zehn Euro), Socken, (grüner) Tee, Gutscheine für eine Drogerie, kleine Kerzen oder Weihnachtsschmuck, Spielzeug, Küchen- oder Nähutensilien, Süßigkeiten oder Schreibwaren Grundsätzlich gilt: In die Päckchen gehören aus Respekt vor religiösen Gefühlen keine Produkte die Alkohol, Blut oder Schweinfleisch oder deren Bestandteile, etwa in Gelatine, enthalten. Der Wert der Pakete sollte 30 Euro nicht übersteigen. Wenn möglich sollte auf dem Paket gekennzeichnet sein, ob der Inhalt für einen Mann oder eine Frau geeignet ist – und bei Päckchen für Kinder eine Altersangabe enthalten.  Die Päckchen können noch bis Dienstag, 18. Dezember, im Rathaus, Raum E.252 oder im Büro  Wohnheims an der Bergheimer Straße 250 abgegeben werden.

(NGZ)
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