Stadt befürwortet Elektrifizierung der Regiobahn in Neuss

Ausbau der Regiobahn in Neuss : Stadt befürwortet Elektrifizierung der Regiobahn

Der Ausbau der Regiobahn kommt Schritt für Schritt voran. Noch bis zum 28. Mai sind im Rathaus die Unterlagen für den geplanten zweispurigen Ausbau und die damit verbundene Elektrifizierung der Strecke im städtischen Planungsamt einzusehen

. Wer sie durchblättert, wird aber keinen Hinweis auf den Bau einer dauerhaften Haltestelle „Morgensternsheide“ finden, den die Politik gerne in Höhe des Johanna-Etienne-Krankenhauses sehen würde. Das Planfeststellungsverfahren für die Gesamtstrecke bildet nur die Basis und die Voraussetzung für ein – nachfolgendes – Planrechtsverfahren für den Haltestellenbau, teilte die Verwaltung am Donnerstagabend den Mitgliedern des Planungsausschusses mit. Im laufenden Verfahren ist nur von einem provisorischen Halt an dieser Stelle die Rede, damit über diesen in der Bauzeit ein Schienenersatzverkehr abgewickelt werden kann.

Die Elektrifizierung der Strecke wird von der Stadt grundsätzlich begrüßt. Entsprechend wird sich die Verwaltung auch in ihrer Stellungnahme äußern, die sie im Rahmen des Beteiligungsverfahrens abgeben muss. Intern würden derzeit Detailfragen geklärt, etwa zu notwendigen Baustelleneinrichtungen. Auch welche städtischen Liegenschaften von dem Vorhaben tangiert werden, wird gerade ermittelt. Bevor die Stellungnahme Richtung Bezirksregierung in die Post gegeben wird, soll der Planungsausschuss den Entwurf noch einmal zu sehen bekommen. Gelegenheit, Einwände gegen den Bau zu formulieren oder Anmerkungen dazu zu machen, haben aber auch Privatpersonen. Für sie gelten aber andere Fristen. Ihre Anmerkungen müssen innerhalb von zwei Wochen nach Ende der öffentlichen Auslegung eingehen, spätestens aber am 12. Juni vorliegen.

(-nau)
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