Rede zum Thema "Culture of Peace": Staatsminister Gröhe spricht vor den Vereinten Nationen

Rede zum Thema "Culture of Peace" : Staatsminister Gröhe spricht vor den Vereinten Nationen

Der Staatsminister bei der Bundeskanzlerin, Hermann Gröhe, reist vom 12. bis 13. November nach New York, um vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen als Vertreter Deutschlands zum Thema "Culture of Peace" zu sprechen.

Die Generalversammlung der Vereinten Nationen will damit den Prozess der Stärkung des Dialogprinzips und der Verbreitung einer Kultur der Toleranz und der Verständigung zwischen verschiedenen Kulturen, Religionen und Völkern stärken.

Es ist das besondere Anliegen von Staatsminister Gröhe deutlich zu machen, dass es durch die Jahrhunderte hindurch bis in unsere Tage in allen Religionen und Kulturen beeindruckende Beispiele dafür gibt, wie Men-schen durch den Glauben an einen allmächtigen Schöpfer, gerechten Richter oder gnädigen Vater inspiriert wurden, Werke von großer Humanität zu tun und sich ihren Mitmenschen, gerade jenen in Not, in Barmherzigkeit und Liebe zuzuwenden.

Da Religionen immer wieder auch missbraucht worden seien Hass und Gewalt zu rechtfertigen, sei ihre Bereitschaft zur selbstkritischen Reflexion erforderlich. Religiöse Intoleranz und die Verfolgung religiöser Minderheiten, ja deren Vertreibung mit Gewalt und Mord seien inakzeptabel. Religionsfreiheit, auch die Freiheit zum Religionswechsel, sei ganz wesentlicher Bestandteil einer Kultur des Friedens.

Staatsminister Gröhe wird am Rande der Generalversammlung auch Gespräche mit den anderen Delegationen sowie mit Vertretern jüdischer Institutionen in New York führen.

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