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SPD Neuss kündigt Investitionsantrag "Gute Sporthalle" an

Haushaltsberatungen in Neuss : SPD kündigt Investitionsprojekt „Gute Sporthalle“ an

Mit einem positiven Gefühl gehen die Sozialdemokraten heute in den Finanzausschuss, der sich zu einer Marathonsitzung im Rathaus trifft, um den Haushalts-Entwurf 2019 zu beraten. Der Etat, den Kämmerer Frank Gensler unter den Leitgedanken „Gut wohnen und leben in Neuss“ stellte, werde dem Anspruch gerecht, sagt Arno Jansen.

Der SPD-Chef im Rat fasste die Positionen seiner Fraktion nach den internen Etatberatungen noch einmal zusammen.

Topthema bleibe es, mehr bezahlbare Wohnungen zu schaffen. Daher sei es richtig, wenn die städtische Bauverein AG im kommenden Jahr keine Dividende an die Stadtkasse abführe, um so finanziell gestärkt in den sozialen Wohnungsbau investieren zu können. Auch bestätigten die Sozialdemokraten ihre Auffassung, dass Familien mit Kindern entlastet werden sollen. Es müsse bei der Abschaffung der Kita-Gebühren bleiben. „Die Stärkung der Familien darf nicht immer nur in Sonntagsreden propagiert werden“, sagt Jansen. Eine Senkung der Grundsteuer lehne die Fraktion ab.

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Die SPD reagiert auf einen Bericht des städtischen Gebäudemanagements mit einem Antrag, den sie heute im Finanzausschuss vorlegt. Im Investitionsprojekt „Gute Sporthalle“ geht es darum, die rund 50 Hallen in Neuss zügig zu sanieren. Bestandspflege habe höhere Priorität als „einzelne Leuchtturmprojekte“, sagt Jansen. Zudem stellt sich die SPD hinter die Idee, den internationalen Hansetag nach Neuss zu holen und für die Vorbereitung 1,5 Millionen Euro bereitzustellen.