Schützen feiern vom 14. bis 17. Juni in Neuss-Erfttal

Schützenfest in Erfttal : Schützenfest endet mit Feuerwerk

Das Königspaar Horst und Corina Lühr steht im Mittelpunkt des Erfttaler Festes.

Kein Zweifel, die Erfttaler können feiern – und das beweisen sie wieder am kommenden Wochenende bei ihrem Schützenfest. Das startet am Freitag um 17 Uhr mit dem Böllerschießen. Höhepunkte des Abends sind dann ab 21.45 Uhr der Fackelzug und danach der Königsehrenabend. Bei dem stehen Horst und Corina Lührs als Königspaar des Bürger- und Schützenvereins Erfttal im Mittelpunkt. Lühr ist Mitglied im Grenadierfahnenzug, ist seit einem Jahr Hauptmann des Grenadierkorps. Und da es in Erfttal Tradition hat, dass auch die Frauen im Regiment mitmarschieren, ist Königin Corina ebenfalls aktiv und das im Damenzug Diana.

Am Samstag starten die Feierlichkeiten um 11 Uhr mit einem Biwak im Zelt. Um 18 Uhr ist Totengedenken, danach Umzug. Der Krönungsball beginnt um 20 Uhr. Der Sonntag startet um 10.15 Uhr musikalisch mit einen Frühschoppen, um 16.30 Uhr ist Königsparade, um 20 Uhr beginnt der Ball der Corpskönige und Sieger. Am Montag besuchen die Schützen traditionellerweise die Gebrüder-Grimm-Schule und plaudern dort mit den Schülern über Traditionen, Uniformen, Ballkleider und mehr. Ab 11 Uhr ist dann Kinderbelustigung auf dem Festplatz. Die Königsparade ist für 19.15 Uhr angesetzt, und um 20 Uhr beginnt die Abschlussparty mit einem Höhenfeuerwerk. Für Präsident Frank Buchholz ist es das zweite Schützenfest im Amt, im Februar 2018 wurde der 46-Jährige gewählt, war selbst mit Ehefrau Yvonne schon Schützenkönigspaar in Erfttal. Vorgenommen hat er sich einiges, will den familiären Charakter des kleinen Festes beibehalten und mit seinen „Kollegen“ auch die ein oder andere Neuerung etablieren. Wobei eine schon in der vergangenen Woche sichtbar war, der Oberstehrenabend für Christian Schlangen am Pfingstsamstag.

Auch für das kommende Wochenende hoffen Präsident und Schützen auf viele Erfttaler, die mitfeiern möchten und/oder, die am Straßenrand stehen und sich an den Umzügen erfreuen. Denn eins ist klar: Das mehrtägige Fest soll auch dazu dienen, das Gemeinschaftsgefühl im Ort, in dem rund 5000 Menschen leben, zu stärken. Und auch wer nicht Mitglied im Bürger- und Schützenverein ist, sollte sich das Angebot vom 14. bis 17. Juni nicht entgehen lassen. Denn bis zum nächsten Schützenfest dauert es dann wieder ein Jahr.

(goe)
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