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Kurzhaar-Pinscher wurde Weltcupsieger: Schönheit auf vier Beinen

Kurzhaar-Pinscher wurde Weltcupsieger : Schönheit auf vier Beinen

Dass Models gerne Fleischwurst essen, dürfte in der Szene nicht sehr bekannt sein. Supermodel Yanus van de Doelaar gehört bei Schönheitswettbewerben schon fast zum Inventar. Durch große braune Augen, athletischem Körperbau und eine große, feuchte Nase gewinnt er die Herzen der Preisrichter für sich. Dies geschah bereits schon bei vielen Wettbewerben, zu denen der vierjährige Rüde von seinem Herrchen, Adolf Landgraf, angemeldet wurde. Adolf Landgraf mit dem besten Freund des Menschen: Sein österreichischer Kurzhaar-Pinscher wurde in Dortmund zum dritten mal Weltcupsieger.

Dass Models gerne Fleischwurst essen, dürfte in der Szene nicht sehr bekannt sein. Supermodel Yanus van de Doelaar gehört bei Schönheitswettbewerben schon fast zum Inventar. Durch große braune Augen, athletischem Körperbau und eine große, feuchte Nase gewinnt er die Herzen der Preisrichter für sich. Dies geschah bereits schon bei vielen Wettbewerben, zu denen der vierjährige Rüde von seinem Herrchen, Adolf Landgraf, angemeldet wurde. Adolf Landgraf mit dem besten Freund des Menschen: Sein österreichischer Kurzhaar-Pinscher wurde in Dortmund zum dritten mal Weltcupsieger.

Das Haus der Familie Landgraf in Grefrath wird von glitzernden Pokalen, Schalen und bunten Urkunden geschmückt. Der österreichische Kurzhaar-Pinscher wurde letzte Woche bei der Welthundeausstellung in Dortmund zum dritten Mal Weltcupsieger und Rassenbester. Er entspricht zu 99 Prozent dem Rassenstandard und überzeugt durch 50 Zentimeter Schulterhöhe und ein Idealgewicht von 22,6 Kilo.

Um das zu halten, muss er sich nicht selbst überlegen welcher Diät er folgt, denn er bekommt streng abgewogenes Futter. Starallüren hat sich der Vierbeiner noch nicht angewöhnt, obwohl er wie ein richtiger Star die Welt bereist. Amsterdam, Brüssel, Porto und Mailand liegen ihm bereits zu Pfoten, und trotzdem liebt Yanus lange Spaziergänge, lauwarme Bäder und liebevolles Bürsten.

In seiner Freizeit besucht er wöchentlich die Hundeschule, damit er die guten Manieren nicht verlernt, obwohl der Besitzer bestätigt: "Yanus ist ein unproblematischer Hund und gehorcht gut. Ob im Restaurant oder im Skiurlaub, er benimmt sich." Sein gutes Benehmen ist aber kein Zufall, denn nachdem der Welpe mit sieben Wochen bei den Waldgrafs ein neues Zuhause fand, besuchte er eine Welpenspielstunde, mit vier Monaten lernte er erste Kommandos und absolvierte im Alter von einem Jahr die Begleithundprüfung.

Auf Fremde reagiert der sonst unproblematische Hund von Natur aus vorsichtig und lässt sich auch nur von vertrauten Personen das glänzende Fell kraulen. Trotz der oftmals gelobten und ausgezeichneten Kopfform, trifft manchmal Dickköpfigkeit mehr zu. "Auf extreme Autorität reagiert Yanus stur. Mit Liebe und guten Worten erreicht man mehr", erklärt der Hundenarr, der im Notfall mit Leckerlis besticht.

Das bedrohliche Schild am Gartenzaun "Vorsicht bissiger Hund" dient mehr zur Abschreckung, obwohl der niedliche Wau-Wau nicht über fremden Besuch mit unehrenhaften Absichten erfreut wäre und dies sicher auch zu verstehen geben würde. Bis jetzt sind Nachbarn und Briefträger.-.im Gegensatz zu Yanus Lieblingsspielzeug, einer Plastikfigur des Bundeskanzlers.-.bisswundenfrei. Sandra Schmidt

(NGZ)