Schnee im Rhein-Kreis : Polizei meldet zehn witterungsbedingte Unfälle

Seit Mittwochmorgen schneit es im Kreisgebiet. Das führte zu mehreren Unfällen. Eine Fahrerin geriet ins Schleudern, überschlug sich und landete im Feld. Verletzt wurde niemand.

Seit dem Morgen fallen im Rhein-Kreis wieder kleine Flocken, eine leichte Schneedecke hat sich auf Straßen und Dächern gebildet. Gegen 9.40 Uhr sind zehn Winterfahrzeuge des städtischen Unternehmens AWL im Neusser Stadtgebiet im Einsatz, um die Straßen befahrbar zu halten. Die Stadtwerk-Busse fahren in Neuss dagegen wie gewohnt.

Zwischen 9.28 Uhr und 12.00 Uhr habe es laut der Polizei im Kreisgebiet zehn witterungsbedingte Unfälle gegeben - sechs davon in Dormagen, einer in Rommerskirchen und drei in Grevenbroich. Verletzt wurde dabei niemand, auch nicht an der Allrather Straße in Neurath, wo eine Autofahrerin ins Schleudern geriet, sich überschlug und im Feld landete. Ihr Wagen musste abgeschleppt werden.

Wie die Polizei mitteilt steigert der späte Schnee in diesem Jahr das Unfallrisiko und fordert von den Verkehrsteilnehmern erhöhte Aufmerksamkeit und eine, den Witterungsverhältnissen angepasste, defensive Fahrweise. Die Geschwindigkeit der Fahrzeuge sei den Straßen-, Sicht- und Wetterverhältnissen anzupassen. Jeder dürfe nur so schnell fahren, dass er innerhalb

der übersehbaren Strecke anhalten kann.Vor Fahrtantritt sollten außerdem die Scheiben von Eis und Schnee befreit werden, um freie Sicht zu gewährleisten.

Auch macht die Polizei auf die richtige Bereifung aufmerksam. „Winterreifen verkürzen bei niedrigen Temperaturen und rutschigem Untergrund den Bremsweg erheblich.“ Wer bei Schnee oder bei glatten Fahrbahnen ohne Winterreifen oder Ganzjahresreifen unterwegs ist, müsse mit einem Bußgeld rechnen.

(ubg)