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Neuss: Schierle baut automatisches Lager

Neuss : Schierle baut automatisches Lager

Der Stahlhändler investiert einen Millionen-Betrag am Neusser Standort.

Von seinem Standort in Neuss aus beliefert der Stahlhändler Schierle Unternehmen in mehr als 50 Ländern auf der ganzen Welt. Nun hat das Unternehmen mit dem Bau eines neuen automatischen Hochregal-Lagers am Blindeisenweg in Neuss begonnen. Der Spezialist für Zylinderrohre, Kolbenstangen und Hydraulikleitungsrohre investiert nach eigenen Angaben einen deutlich einstelligen Millionenbetrag in die neue Anlage.

"Mit dem Know-how unserer Mitarbeiter und der neuesten Technik können wir proaktiv auf die Veränderungen im Markt reagieren, unsere Prozesse optimieren und unsere Warenströme in Neuss effizienter gestalten", sagt Erwin Schierle, Geschäftsführer und Inhaber der Schierle Stahlrohre KG. Das Unternehmen beschäftigt in Neuss und Leipzig insgesamt etwa 90 Mitarbeiter, die meisten davon am Firmensitz. Mit der Belieferung von Maschinenbauern erlöst das Unternehmen in Familienhand im Jahr rund 35 Millionen Euro.Daneben besitzt der Stahlhändler eine Beteiligung an dem niederländischen Unternehmen ASP B.V. in Duiven. Außerdem ist Schierle spezialisiert auf die Bearbeitung von Stahlerzeugnissen. Dafür steht ein umfangreicher Maschinenpark bereit.

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Das neue Lager, das vom Schweizer Logistik-Spezialisten Fehr gebaut wird, erlaubt es dem Unternehmen, bis zu 7560 Tonnen Nutzlast in 2520 Kassetten zu bevorraten. In den bisherigen Hallen war Schierle an seine Kapazitätsgrenzen gestoßen. Die Anlage ist vollständig per Computer gesteuert, die Software weiß immer genau, was und vor allem wo es gelagert wird. Die Prozesse sind automatisiert und dadurch beschleunigt. "Unsere Kunden benötigen immer schneller die Materialien", sagt Vertriebsleiter Carsten Loch. "Dazu kommt, dass die Positionsgewichte marktbedingt immer niedriger ausfallen." Die neue Anlage arbeite im Hinblick auf diese Marktsituation deutlich wirtschaftlicher.

(NGZ)