Rotorbruch: Defektes Windrad in Neuss soll schnell wieder ans Netz

Windkraftanlage Neuss : Defektes Windrad soll schnell wieder ans Netz

Der Windkraftanlagenbauer Enercon aus dem ostfriesischen Aurich hat damit begonnen, die Ursachen für den Bruch des Rotorblattes an einem Windkraftwerk in Neuss-Röckrath zu ermitteln.

Dazu werden in einem ersten Schritt per Computer die Anlagedaten ausgelesen, teilte Unternehmenssprecher Felix Rehwald mit. Die Anlage selbst konnte noch nicht betreten und untersucht werden. Der Wind sei noch zu stark, sagt Rehwald.

Bei der Anlagen (Nabenhöhe: 104 Meter) war eines der 46 Meter langen Rotorblätter am Mittwoch gebrochen. Die defekten Teile hängen noch in großer Höhe über dem Zugang zum Turm, der von einem Wachdienst gesichert wird. Ziel sei es, so das Unternehmen, die erst 2017 ans Netz gegangene Anlage schnellstmöglich wieder in Betrieb zu nehmen. Für den Betreiber, der mit Enercon einen Servicevertrag geschlossen hat, entstünden wohl keine Kosten. Die Reparatur falle unter die Gewährleistung.

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