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RLT-„Theaterkinder“ haben eigenes Stück entwickelt

Premiere in Neuss : RLT-„Theaterkinder“ haben eigenes Stück entwickelt

Holland, 5. Mai 2043. Die junge Chemiestudentin Nina van Dijk aus Utrecht befindet sich in einer nahezu aussichtslosen Lage: „Die Pole sind geschmolzen, das Meer steigt. Holland ist weg.“ Doch sie ist noch da und treibt alleine auf dem Meer.

Um sie herum – Tonnen von Plastik. Ist das nun die Apokalypse? Und was ist damit überhaupt gemeint? Und noch viel wichtiger: Wie konnte es überhaupt so weit kommen?

Mit diesen Fragen beschäftigen sich in dieser Spielzeit die Theaterkinder des Rheinischen Landestheaters auf eine humorvolle und zugleich kritische Art und Weise. Zwölf Mädchen im Alter von acht bis zwölf Jahren haben sich inhaltlich und spielerisch dem Thema „Plastik“ und die Auswirkungen auf unsere Welt gewidmet und dabei eine eigenes Stück entwickelt, das am morgigen Samstag Premiere hat.

Charlotte Bever, Paula Forst, Arijana Grießbach, Paula Hahn, Rebecca Lehmann, Maja Mandla, Jana Mandla, Ruby Naujoks, Sophia Nowag, Mina Riebau, Paola Sofia Ruh Rodriguez und Wiebke Sibbel haben sie unter der Regie von Frances van Boeckel einstudiert, Van Boeckel leitet die Gruppe auch. Zoé Kern hat die Regieassistenz übernommen, Theaterpädagogin Tanja Meurers die Produktionsleitung.

Die Spielfassung der RLT-„Theaterkinder“ ist angelehnt an das Buch „Polymeer – Eine apokalyptische Utopie“ von Alexandra Klobouk, eine Bildergeschichte, die die Autorin auch selbst illustriert hat. 2012 war das Buch der 1983 in Regensburg geborenen Autorin (und Sängerin) auf der Liste der „schönsten Deutschen Bücher“ der Stiftung Buchkunst.

Info Oberstraße 95, Samstag, 25. Mai, 17 Uhr, zweite Vorstellung am Sonntag, 26. Mai, 15 Uhr, Karten unter 02131 269933

(NGZ)