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Kommentar: Rhetorik schadet den Argumenten

Kommentar : Rhetorik schadet den Argumenten

Man kann das sogenannte Nichtraucherschutzgesetz als Gängelung und Bevormundung kritisieren. Man darf es laut und deutlich ablehnen. Aber die Wirte sollten auch den Ball verbal flach halten.

Es geht immer noch nur ums Rauchen in öffentlich zugänglichen Räumen, das die einen als Vergnügen und Lust, die anderen als Geißel empfinden. Aber Freiheit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit steht nun wirklich nicht auf dem Spiel. Wer mit Hitler-Fotos demonstriert und Vergleiche mit dem verbrecherischen NS- oder andere totalitäre Gewaltherrschaft heranzieht, stellt sich selbst ins Abseits. Am Ende wird nur noch über die überzogene Rhetorik diskutiert und vernünftige Argumente überhört.

(NGZ/url)