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Neuss: "RheinschNüss": Karnevalsmusik für die Neusser Seele

Neuss : "RheinschNüss": Karnevalsmusik für die Neusser Seele

Der Hit der Session kommt von der Band "de Fetzer", das Sessionslied kommt vom "Rheinbaron", doch die Hymne zum diesjährigen Motto der Neusser Karnevalisten komponierte "RheinschNüss".

"Nüsser Phantasie" heißt ihr Lied mit Ohrwurmpotential, das die fünf Musiker dem Neusser Karnevalsausschuss gewidmet haben. Damit, so betont Sänger und Keyboarder Andreas Hamacher, "wollen wir uns für die tolle Unterstützung und die spontane Aufnahme in die Neusser Karnevalsfamilie bedanken."

Ihren "Antrittsbesuch" bei dieser Familie machte die neu gegründete Band anlässlich der Sessionseröffnung der Brauchtums- und Karnevalsgruppe der Neusser Heimatfreunde Ende November. Und bei der BKG wird sich "RheinschNüss" auch am Kappessonntag aus der Session verabschieden.

So jung ist die Band, dass sie noch ohne Honorar auftritt. Aber das muss ja nicht so bleiben, erklärt Hamacher, der davon überzeugt ist, dass die Band dauerhaft zusammen bleibt. Die Chemie stimme.

Die Truppe fand sich Ende der vergangenen Karnevalssession zusammen. Ein Zufall, so Hamacher, dass er ausgerechnet in der CDU-Fraktion mit Thomas Kattner jemanden fand, der auch Karnevalsmusik machen wollte. Ein Schlagzeuger wurde lange gesucht und mit Elmar Kilp aus Weckhoven gefunden. Aus Krefeld stieß Daniel Wingender mit seinem Akkordeon zu der Truppe; er hatte lange in einer Hochzeitsband Musik gemacht. Bernhard Schmitz kam mit seine Keyboard dazu.

  • (Symbolbild)
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Er sorgt für die Basslinie, so dass auf einen Bass-Gitarristen verzichtet wird. Insgesamt ein Ensemble mit Musikern unterschiedlichster Strömungen, wie Hamacher erklärt, der früher seiner Geige klassische Musik entlockte und jetzt an den Tasten steht und "Ein Hoch auf stolz Novesia" anstimmt. Dieser Titel gehört zu den Eigenkompositionen von RheinschNüss", die mit der Absicht antritt, mit rheinischer "Schnute" eigene Lieder mit einem Bezug zu Neuss und dem Rheinland bringen zu wollen. Das heißt nicht, dass nicht auch bekannte Stücke etwa der Bläck Fööss zum Repertoire gehören. Allerdings steht der dort besungene "ahle Mann" dann vor dem Drusushof.

(NGZ/rl)