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Rhein-Kreis: Schulpsychologischer Dienst gibt Tipps für den Schulstart

Einschulung im Rhein-Kreis : So klappt der Schulstart

Der Schulpsychogische Dienst des Rhein-Kreises gibt Tipps für i-Dötzchen-Eltern. Wichtig: Sie sollten Vertrauen in die Fähigkeiten ihrer Kinder haben.

Für 4373 i-Dötzchen im Rhein-Kreis hat ein neuer Lebensabschnitt begonnen. Der Schulpsychologische Dienst des Rhein-Kreises gibt Tipps zur Einschulung.

Freude fördern Eltern sollten vermeiden, die Kinder unter Druck zu setzen. Stattdessen sollte die Vorfreude auf die Schule gefördert werden. Beispielsweise können sie gemeinsam mit ihnen die Schultasche packen und dabei auch üben, wie dort Ordnung gehalten wird.

Tagesstruktur Eltern sollten ihre Kinder beim Aufbau der neuen Tagesstruktur unterstützen. Dazu gehören ein gemeinsames Frühstück, das Mitgeben eines gesunden Pausenbrots, das Einüben des Schulwegs und das Einplanen fester Hausaufgabenzeiten. Zusätzlich ist es zu Beginn sinnvoll, dass die Kinder mit den Eltern kontrollieren, ob auch alles Benötigte im Tornister ist. Wichtig sei zudem, so die Mitarbeiter des Dienstes, dem Kind zu vermitteln, dass man in dessen Fähigkeiten vertraue.

Fähigkeiten Alle Kinder starten mit unterschiedlichen Voraussetzungen. Schulanfänger müssen vor der Einschulung nicht schon lesen, schreiben und rechnen können. Aber sie sollten in der Lage sein, Alltagsgegenstände richtig zu benennen und ihre Erlebnisse in vollständigen Sätzen zu erzählen. Zudem sollten sie selbständig eigene Dinge verrichten können, wie sich an- und auszuziehen, eine Schleife zu binden oder das Essgeschirr richtig handhaben.

Unterstützung Neue Bezugspersonen kennenlernen, Stillsitzen und Zuhören – das ist spannend und aufregend für die Kinder und muss nicht auf Anhieb reibungslos funktionieren. Eltern sollten ihren i-Dötzchen die notwendige Zeit einräumen, sich an die Schule zu gewöhnen, und immer ein offenes Ohr für Probleme haben und versuchen, diese gemeinsam zu lösen.

(goe)