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Rhein-Kreis Neuss: Räuber rocken Karnevalsstart in Köln

Kult-Band mit Wurzeln im Rhein-Kreis Neuss : Räuber rocken Kölner Karnevalsstart

Die Kult-Band ist froh, wieder vor Tausenden zu spielen. Dabei geben sie Kult-Hits wie „Denn wenn et Trömmlche jeht“ zum Besten. Doch auch die corona-bedingte Karnevalsabstinenz wird zum Thema.

Das hat gefehlt! Mit diesen drei Worten bringen die Musiker der kölschen Kult-Band „Räuber“, die ihre Wurzeln im Rhein-Kreis Neuss hat, ihre Gefühlslage auf den Punkt. Zum Sessionsstart am Elften im Elften standen Sänger Sven West aus Grevenbroich, Kurt Feller (Keyboards), Der Schrader (Gitarre) sowie Martin Zänder (Bass) und Thommy Pieper (Schlagzeug) vier Mal auf der Bühne.

Dreimal stimmten sie dabei in Köln den Kult-Hit „Denn wenn et Trömmelche jeht“ an, und zwar auf dem Heumarkt, im Gürzenich und im Tanzbrunnen. Im Anschluss ging es dann noch nach Essen zu einem Auftritt im Uhlenkrugstadion. Ebenfalls im Repertoire: ein Best-of-Medley zum 30-jährigen Band-Bestehen, die kölschen Hits „Für die Iwigkeit“ und „Dat es Heimat“ sowie ihren im Sommer veröffentlichten Song „Mia“ und das brandneue Stücke „Alle für Kölle“. Klar, dass im Tour-Bus auch über das Ende der corona-bedingten Karnevalsabstinenz gesprochen wurde. Band-Manager Michael Brand betont, wie gut die Auftritte vor Publikum getan haben. „Es war ein Stück weit Glückseligkeit: Wir bekommen unser Leben zurück“, sagt er.

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Das sei auch dem Publikum anzumerken gewesen. „Überall, wo wir am Donnerstag aufgetreten sind, war die Stimmung sensationell.“ Dabei wurde strikt auf 2G geachtet, auch Backstage. „Auch die Künstler wurden kontrolliert und mussten Impfnachweis und Personalausweis vorzeigen“, sagt Brand. Die Band gehört zu den 2G-Befürwortern. „Das gibt allen mehr Sicherheit: dem Publikum, den Veranstaltern und den Künstlern.“ Alleine im November stehen 30 Auftritte an, im Dezember geht die Band ins Studio.