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Rhein-Kreis Neuss: Impfzentrum in der Hammfeldhalle startet am Donnerstag

Neue Anlaufstelle in Neuss : Impfzentrum in der Hammfeldhalle startet am Donnerstag

Der Betrieb ist bis Ende der Weihnachtsferien geplant. Die Suche nach einem Alternativ-Standort läuft weiter. Die stationäre Impfstelle an der Hammer Landstraße öffnet zum letzten Mal am Dienstag, 7. Dezember.

Die Rückkehr hatte sich bereits in der vergangenen Woche abgezeichnet, am Montag verkündete der Rhein-Kreis dann: Das Impfzentrum in der Turnhalle des Berufskollegs für Technik und Informatik (BTI) am Hammfelddamm soll ab dem kommenden Donnerstag, 9. Dezember, wieder eröffnet werden. Voraussichtlich bis zum Ende der Weihnachtsferien werden dort Erst-, Zweit- und Drittimpfungen angeboten. Geimpft wird täglich von 8 bis 20 Uhr. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

„Wir reagieren hiermit auf die hohe Nachfrage nach Impfungen und erweitern unser Angebot in Ergänzung zu den niedergelassenen Ärzten und Betriebsärzten. Zusätzlich zu unseren mobilen Impfterminen in allen Kommunen des Kreises richten wir damit wieder eine zentrale Anlaufstelle ein, um möglichst viele Impfwünsche erfüllen zu können“, sagt Landrat Hans-Jürgen Petrauschke. Man habe am Wochenende mit Hochdruck daran gearbeitet, die Turnhalle am BTI zunächst für den Übergang in ein Impfzentrum umzubauen. „Weiterhin setzen wir die Suche nach alternativen Standorten fort“, so Petrauschke. Die deutlich kleinere stationäre Impfstelle an der Hammer Landstraße wird durch das Impfzentrum ersetzt und öffnet zum letzten Mal am Dienstag, 7. Dezember. Dort war es wegen des Ansturms auf die Booster-Impfungen in den vergangenen Wochen immer wieder zu langen Warteschlangen gekommen.

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Das wieder eröffnete Impfzentrum mit zehn Impfstraßen am Hammfelddamm wird vom Rhein-Kreis Neuss, der Kassenärztlichen Vereinigung und den Hilfsorganisationen DRK, Malteser und Johanniter betrieben. Geimpft wird mit den mRNA-Impfstoffen der Hersteller Moderna und – nach Verfügbarkeit – Biontech sowie dem nur für Personen ab 18 Jahren zugelassenen Vakzin von Johnson & Johnson. Personen unter 30 Jahren erhalten in der Regel Biontech oder nach ärztlicher Aufklärung Moderna. Impfberechtigt sind alle Einwohner Nordrhein-Westfalens ab zwölf Jahren. Eine einmalige Impfung von Genesenen nach Covid-19-Infektion wird ebenfalls angeboten. Eine Booster-Impfung ist für alle Personen möglich, deren zweite Impfung mindestens fünf Monate zurückliegt.

Landrat Hans-Jürgen Petrauschke betont: „Um die vierte Welle zu brechen, streben wir eine möglichst hohe Impfquote an. Neben den Auffrischungsimpfungen ist es vor allem wichtig, dass sich alle noch Ungeimpften impfen lassen. Es gibt keinen Grund, noch weiter mit einer Impfung zu warten.“ Mit jeder Impfung schütze man auch Kinder und Vorerkrankte, für die es noch keinen Impfstoff gebe. Petrauschke ruft dazu auf, schnellstmöglich einen Impftermin beim Hausarzt zu vereinbaren oder die Möglichkeit zu nutzen, sich ohne Termin im Impfzentrum oder bei einem der mobilen Impfangebote impfen zu lassen. Eine Übersicht über alle Impfangebote des Rhein-Kreises Neuss gibt es unter www.rhein-kreis-neuss.de/coronaimpfung. Impfwillige müssen zum Termin ihren Lichtbildausweis mitbringen. Zudem soll möglichst der ausgefüllte Anamnese- und Einwilligungsbogen für einen mRNA-Impfstoff (Biontech/Moderna) oder einen Vektor-Impfstoff (Johnson & Johnson) und – insbesondere bei Auffrischimpfungen – ein Impfausweis vorgelegt werden. Für die Booster-Impfungen ist lediglich der Einwilligungsbogen erforderlich. Die Unterlagen sind online unter www.rhein-kreis-neuss.de/coronaimpfung verfügbar, können aber auch vor Ort ausgefüllt werden. Darüber hinaus ist bei Kindern und Jugendlichen im Alter von zwölf bis 15 Jahren die Einwilligung eines Sorgeberechtigten nötig. Auf der Homepage des Kreises findet sich unter www.rhein-kreis-neuss.de/coronaimpfung zudem eine ständig aktualisierte Übersicht über alle mobilen Impfangebote.

(NGZ)