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Rhein-Kreis Neuss: Fünf Fakten zur beruflichen Umorientierung

Rhein-Kreis Neuss : Fünf Fakten zur beruflichen Umorientierung

Wegen der Corona-Krise geraten viele Menschen in finanzielle Engpässe, weil sie ihrem eigentlichen Beruf nicht mehr nachgehen können. Doch für diejenigen, die sich kurzfristig umorientieren möchten, gibt es Lösungen. Ein Überblick.

1. Schnelle Lösung Wer sich wegen Corona kurzfristig beruflich umorientieren möchte, kann sich an die Agentur für Arbeit wenden. Dort kann man sich arbeitssuchend melden und im Gespräch mit einem Mitarbeiter sein persönliches Profil erstellen, welche Tätigkeiten zu einem passen.


2. Langfristige Lösung Wer sich langfristig beruflich umorientieren möchte, hat mehrere Möglichkeiten. Drei bis sechs Monate nimmt die sogenannte Einarbeitung in Anspruch, länger dauert es bei der betrieblichen Einzelumschulung, die ein Jahr weniger in Anspruch nimmt als die offizielle Ausbildung in dem jeweiligen Bereich.


3. Finanzen Sowohl die Einarbeitung als auch die Betriebliche Einzelumschulung werden von der Agentur bezuschusst. Gleiches gilt für bestimmte Qualifizierungen, die im Zuge einer neuen Tätigkeit vorgeschaltet werden müssen. Dabei kann es sich zum Beispiel um einen Busführerschein oder einen Schweißerschein handeln.

4. Gesucht Arbeitnehmer, die in eine andere Branche wechseln möchten, haben gleich mehrere zur Auswahl, in denen sie derzeit gute Chancen haben. Wie Andreas Speen, Sprecher der Agentur für Arbeit Mönchengladbach, mitteilt werden unter anderem in der Pflege, im Lager- und Logistikbereich sowie im Linienverkehr neue Kräfte gesucht.


5. Nummern Unter den Rufnummern 02131 9542000 (für den Rhein-Kreis Neuss) oder 0800 4555500 ist die Agentur für Arbeit zu erreichen.