Nach Forderung bei Innenministerkonferenz Können Banken im Rhein-Kreis Neuss ihre Geldautomaten noch besser schützen?

Neuss · Die Betreiber von Geldautomaten sollen nach dem Willen der Innenministerkonferenz künftig dazu verpflichtet werden, ihre Geldbestände vor Sprengungen zu schützen. Wie reagieren Banken im Rhein-Kreis?

 Anfand November hatten Unbekannte versucht, einen Geldautomaten in Hoisten zu sprengen. Die Täter hatten es auf ein frei stehendes Objekt der VR-Bank neben dem Edeka-Markt an der Hochstadenstraße abgesehen.

Anfand November hatten Unbekannte versucht, einen Geldautomaten in Hoisten zu sprengen. Die Täter hatten es auf ein frei stehendes Objekt der VR-Bank neben dem Edeka-Markt an der Hochstadenstraße abgesehen.

Foto: Simon Janßen

Der letzte Fall in Neuss liegt gerade mal rund drei Wochen zurück. Anfang November hatten Unbekannte versucht, Kostenpflichtiger Inhalt einen Geldautomaten in Hoisten zu sprengen. Die Täter hatten es auf ein frei stehendes Objekt der VR-Bank neben dem Edeka-Markt an der Hochstadenstraße abgesehen. Die Liste solcher Fälle ließe sich für den Rhein-Kreis Neuss, der mittlerweile ein regelrechter Hot-Spot für solche Delikte geworden ist, ausgiebig erweitern. Darum dürften die Nachrichten aus München mit besonderer Aufmerksamkeit verfolgt werden. Die Betreiber von Geldautomaten sollen nach dem Willen der Innenministerkonferenz (IMK) nämlich künftig zur Sicherung der Geldbestände vor Sprengungen verpflichtet werden. Angesichts sprunghaft angestiegener Fallzahlen soll so nach Angaben von Bayerns Innenminister Joachim Herrmann auch der Druck auf die international agierenden Tätergruppen erhöht werden. Der CSU-Politiker ist derzeit Vorsitzender der Innenministerkonferenz.