Kontrollen der Polizei Keine Vorkommnisse am „Car-Freitag“ im Rhein-Kreis

Rhein-Kreis · Nur unweit von Neuss entfernt an der holländischen Grenze hielt ein Massentreffen der Autoposer-Szene die Polizei am Karfreitag in Atem. Im Rhein-Kreis blieb es allerdings ruhig auf den Straßen.

2023 wurden insgesamt über 250 Fahrzeuge im gesamten Rhein-Kreis am Karfreitag überprüft.

2023 wurden insgesamt über 250 Fahrzeuge im gesamten Rhein-Kreis am Karfreitag überprüft.

Foto: dpa/Christoph Reichwein

Der Freitag vor Ostern ist überregional als „Car-Freitag“ bekannt, wie ein Massentreffen im Grenzgebiet von Nordrhein-Westfalen und den Niederlanden am vergangenen Freitag unter Beweis stellte. Und auch in Neuss war der Feiertag in den vergangenen Jahren regelmäßig Anlass für ein Treffen der Tuner- und Poserszene – bis jetzt. Denn in diesem Jahr blieb es ruhig auf den Straßen der Quirinusstadt. „Die Kollegen haben die Augen offen gehalten und waren im Kreisgebiet unterwegs, haben aber keine Verstöße am Freitag feststellen können“, berichtet Claudia Suthor, Sprecherin der Polizeibehörde im Rhein-Kreis Neuss. Im Rhein-Kreis Neuss sei es dementsprechend zu „keinen nennenswerten Ereignissen“ gekommen.

„Gerade bei den getunten Fahrzeugen müssen wir kontrollieren, ob sie zugelassen sind, um für die Sicherheit im Straßenverkehr zu sorgen“, antwortet Suthor auf die Frage, warum die Beamten ein besonderes Augenmerk auf die Poserszene legen.

Noch im vergangenen Jahr wurden insgesamt über 250 Fahrzeuge im gesamten Rhein-Kreis am Karfreitag bei gezielten Verkehrskontrollen der Polizei überprüft. Neben den Kontrollen, bei denen die Fahrzeuge zur Überprüfung angehalten wurden, machte die Polizei auch Geschwindigkeitsüberwachungen. Über den Einsatzzeitraum stellten die Beamten dabei eine Gesamtzahl von 254 Verkehrsverstößen fest. In 119 Fällen wurde eine Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit „diagnostiziert“.

(jus)
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