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Reuschenberg: CDU forciert Sport- und Gesundheitszentrum

Reuschenberg: CDU forciert Sport- und Gesundheitszentrum : Standort für geplantes TG-Zentrum wird konkrekt

Das Projekt „Sport- und Gesundheitszentrum“ Südpark nimmt Gestalt an. Die CDU stellte den Anwohnern jetzt die Pläne vor.

Die CDU forciert den Bau eines Sport- und Gesundheitszentrums der Turngemeinde (TG) im Südpark. Bevor das von ihr und den Grünen angestoßene Projekt nächsten Mittwoch den Sportausschuss beschäftigt, stellten die Stadtverordneten Jörg Geerlings und Angelika Quiring-Perl das Vorhaben jetzt den Anwohnern vor. Rund 100 Interessierte kamen, und Geerlings hatte nicht den Eindruck, dass die dagegen sind — auch wenn viele ihre Befürchtungen in Sachen Verkehr kund taten.

Unter den Zuhörern waren auch Vertreter der örtlichen Vereine, die auch Nutznießer der neuen Sportstätte würden. Sie begrüßten die Weiterentwicklung des Südparks, hatten das allerdings auch schon vorher kund getan. Aber auch Marlene Conrads, Vorsitzende des Heimatvereins „Gartenvorstadt“ freut sich über die Entwicklung. Sie hoffe, dass der Verein dort Platz für eigene Veranstaltungen findet, sagte sie.

„Wir wollen die Nachbarn des Südparks bereits in der Planungsphase dieses zukunftsweisenden Projektes einbinden, ihre Fragen beantworten und Anregungen aufnehmen“, erläutert Geerlings den Anlass der Veranstaltung.

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 Nach der Vorstellung des Projektes stellte sich die Politik den zahlreichen Fragen und  der Anwohner, die schwerpunktmäßig die Themenbereiche Verkehrslenkung und Verbesserung der Verkehrssituation sowie Parken rund um den Südpark aufgriffen. Die CDU-Stadtverordneten betonten, dass das TG-Projekt   eine große Chance für den Neusser Sport bietet. Durch den Neubau des Sportzentrums müsse aber eine weitere Verkehrsbelastung der Anwohner vermieden werden.

Nachdem der Rat im April auf Antrag von CDU und Grünen einen Grundsatzbeschluss gefasst hat, das seit Jahren diskutierte TG-Zentrum am Südpark errichten zu wollen, konnten Verein und Stadtverwaltung Konzept und Standort in etlichen Gesprächen konkretisieren. So wird derzeit von den drei als möglich identifizierten Standorten nur noch die Option „Freizeitgelände“  verfolgt. Das heißt, dass das Zentrum nicht in direkter Anbindung an das Südbad entsteht, sondern in der Grünfläche zwischen Jakob-Koch-Straße und Autobahn. Die Verwaltung würde in Nachbarschaft zu dieser Sportanlage gerne noch eine neue Kindertagesstätte errichten.

(NGZ)