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Publikumspreis des Rheinischen Landestheaters

Theaterfest und Publikumspreis : Zum zweiten Mal Liebling des Publikums

Anna Lisa Grebe wurde beim Theaterfest des RLT erneut mit dem Publikumspreis ausgezeichnet.

Ein Saisonauftakt ohne Theaterfest im RLT ist kaum denkbar. Ebensowenig wie das Ende des Festes, das von der Vergabe des Publikumspreises dominiert wird. Denn seit einigen Jahren schon organisiert der Förderverein des RLT beim Theaterfest die Stimmabgabe der Besucher, und in diesem Jahr hat sich die große Mehrheit erneut für Anna Lisa Grebe entschieden.

Der Vereinsvorsitzende Jochen Rulfs übergab am Sonntag die Auszeichnung an das Ensemblemitglied – und nutzte die Gelegenheit, um eine Neuerung für die Vergabe des Förderpreises zu verkünden. Auch der wird einmal im Jahr vom Förderverein vergeben, allerdings gibt es dafür eine gesonderte Veranstaltung. „Künftig wird der Förderpreis mit 2000 Euro dotiert“, sagt Rulfs, der sich davon eine Steigerung der Attraktivität verspricht. Auch die Wertigkeit des Preises soll so steigen.

Dem Theaterfest am gestrigen Sonntag gingen am Samstag zudem die „Schaufenstergeschichten“ voraus. Zum zweiten Mal (nach 2017) fand die Veranstaltung vom RLT mit Unterstützung von Neuss Marketing und der Zukunftsinitiative Innenstadt Neuss (ZIN) statt. Da machten die Schauspieler in ausgewählten Geschäften ein Schaufenster zur Bühne. Überwiegend stellten sie dabei die Produktionen vor, die in der neuen Saison den Spielplan bestimmen. Selbier startet am 15. September mit der Aufführung von Tom Lanoyes Stücke „Mamma Meda“.

Zu sehen waren: „Die kurze Geschichte der Menschheit“ mit Johanna Freyja Iacono-Sembritzki (Krinke Optik), „Menschen im Hotel“, Richard Lingscheidt (Friseure Hostertz und Bongartz), „Biedermann und die Brandstifter“, Pater Waros (Die Hörakustiker); „Rio Reiser: Wann, wenn nicht jetzt?“,Anna Lisa Grebe, Philipp Alfons Heitmann (Bücherhaus am Münster); „Europa verteidigen“,Christoph Bahr, Rainer Scharenberg (Tourist Information); „Oh, wie schön ist Panama“, Katharina Dalichau, Hubertus Brandt (Mayersche Buchhandlung); „Kalif Storch“, Pablo Guaneme Pinilla (Modehaus Heinemann); „Was ihr wollt“, Kathrin Berg (Schuhhaus Toll/Tamaris); „Jackie“, Hergard Engert (Tee Gschwendner); „Mamma Medea“, Juliane Pempelfort, (Sebastianus-Apotheke) sowie „Herz der Finsternis“, Stefan Schleue, (Juwelier Badort).

(hbm)