Schwaderlapp Generalvikar: Priester mit Neuss-Bezug

Schwaderlapp Generalvikar: Priester mit Neuss-Bezug

Neuer Generalvikar im Erzbistum Köln wird mit Wirkung vom 1. Juni kommenden Jahres der 36-jährige Kaplan Dr. Dominik Schwaderlapp, ein Seelsorger mit starkem Neuss-Bezug. Kardinal Joachim Meisner gab Dienstag Nachmittag die Ernennung seines seit 1996 amtierenden Generalsekretärs zum Generalvikar bekannt.

Zugleich teilte er mit, der Bitte des amtierenden Generalvikars Norbert Feldhoff entsprechen und diesen zum 31. Mai 2004 von seinem Amt entbinden zu wollen. Damit sich der Übergang möglichst reibungslos vollzieht, wird Schwaderlapp mit Wirkung zum 1. Januar zum stellvertretenden Generalvikar ernannt und von Feldhoff in sein neues Amt eingearbeitet.

Die Nachricht von Schwaderlapps Ernennung machte in der Neusser St. Marien-Gemeinde schnell die Runde. "Wir freuen uns, dass mit Kaplan Schwaderlapp wieder ein Seelsorger, der lange in unserer Gemeinde wirkte, zu so hohen Ehren kommt", kommentierte Kirchenvorstandsmitglied Sebastian Rosen die Ernennung.

Schwaderlapp, ein gebürtiger Westerwälder, war nach seiner Priesterweihe im Jahr 1993 als Kaplan nach St. Marien gekommen - auf jene Stelle, die der jüngst zum Kölner Weihbischof ernannte Monsignore Dr. Rainer Woelki (47) von 1985-89 inne hatte.

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Als Kaplan in der größten Neusser Kirchengemeinde war Schwaderlapp wie sein Vorgänger Woelki Präses der Kolpingsfamilie Neuss-Zentral sowie für die Jugendarbeit - speziell die Messdiener - zuständig. Seine herzliche Art drückte sich dabei auch darin aus, dass die eigene Wohnung der Pfarrjugend immer offen stand, beinahe so etwas wie ein Jugendraum wurde.

Nach wie vor hält Schwaderlapp engen Kontakt nach Neuss und dort besonders zum Schützenlustzug "Kreuzritter", in dem er mitmarschiert. Als Generalvikar wird er die Geschäfte im Bereich der allgemeinen Verwaltung stellvertretend für den Bischof führen. -nau

(NGZ)
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