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Pressesprecher der Stadt wechselt zu Neuss Marketing

Stadtverwaltung Neuss : Pressesprecher der Stadt wechselt zu Neuss Marketing

Der Verwaltungschef stellt die Pressestelle im Rathaus neu auf. Das hat personelle Konsequenzen. Peter Fischer, bislang Pressesprecher der Stadt, bekommt neue Aufgaben und soll sich stärker um Stadtwerbung kümmemern.

Das Thema Bürgerbeteiligung bekommt bei der Stadt einen noch höheren Stellenwert. Das fordert künftig auch die Pressestelle stärker, die unmittelbar Bürgermeister Reiner Breuer zugeordnet ist. Der spricht sogar von neuen Veranstaltungsformaten, die in diesem Zusammenhang dort entwickelt und gepflegt werden sollen, und möchte die neue Schwerpunktsetzung mit einem personellen Neuanfang verbinden. „Die Anforderungen an die Kommunikation der öffentlichen Verwaltung sind heute auch andere als noch vor 20 Jahren“, nennt er einen weiteren Punkt.

Peter Fischer, der mit der Verabschiedung von Michael Kloppenburg im März 2018 zum Pressesprecher der Stadt aufstieg, muss für diesen Neuanfang seinen Platz räumen. Er wechselt schon zum 1. Januar zu Neuss Marketing, einer 100-prozentigen Tochter der Stadt. Geschäftsführer Jürgen Sturm hat dort einiges mit dem 59-Jährigen vor, der sich zuvorderst um die PR-Arbeit für den im Mai stattfindenden internationalen Hansetag kümmern soll. Der werde bis in den Juli hinein viele Ressourcen von Neuss-Marketing binden, sagt er. Zudem soll sich Fischer stärker um die Stadtwerbung bemühen, dazu einen Teil seiner Aufgaben aus dem Rathaus mitbringen. Neben der strukturierten Pressearbeit bei Neuss Marketing geht es Breuer aber auch darum, die mit dem Ausscheiden von Ralph Dymek entstandene Lücke zwischen Stadt und Tochterfirma zu schließen. „Wir brauchen da ein Bindeglied“, sagt Breuer.

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Im Rathaus hat Breuer zudem verfügt, dass die vor Jahren getrennten Bereiche Presse und Repräsentation/Internationale Kontakte wieder zusammengeführt werden. Letztere hatte zuletzt Nicole Bungert verantwortet, die inzwischen ins Kulturamt gewechselt ist.

Neben dem Leiter der Pressestelle ist also auch die Stellvertreterfunktion vakant. Beide Positionen sollen unmittelbar ausgeschrieben werden, nachdem sich der Personalrat am Mittwoch äußern konnte. Breuer rechnet mit vielen Bewerbungen und einer Neubesetzung schon im Januar. Er sei bereits in Gesprächen, gibt er zu.