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Pfarrer Klaus Buyel erhält Bundesverdienstkreuz

Partner der Neusser Augustinerinnen : Bundesverdienstkreuz für Partner der Burundihilfe

Große Freude bei der Neusser Burundihilfe: Pfarrer Klaus Buyel, der sich seit vielen Jahren für das afrikanischen Land engagiert, ist das Bundesverdienstkreuz verliehen worden. In seiner Heimatstadt Wegberg übergab ihm jetzt Stephan Pusch, Landrat im Kreis Heinsberg, diese hohe Auszeichnung.

Er würdigte Buyel als „als großen Menschenfreund mit unbegrenzter Schaffenskraft“.

Gemeinsam mit Schwestern vom Orden der Neusser Augustinerinnen hat Klaus Buyel lange in Burundi gelebt, mit ihnen unter anderem eine Schule, Gesundheitszentren, Altenheime und ein Hospiz aufgebaut – und nicht zuletzt Menschenleben gerettet. „Wir haben   eng zusammengearbeitet und auch voneinander gelernt“, sagt Buyel. So hätte er von den Nonnen gelernt, wie man im Notfall entbindet. „Ich habe ihnen im Gegenzug gezeigt, wie man einen Reifen wechselt“, sagt er.

Als im Jahr 2016 das 50-jährige Bestehen der Neusser Burundihilfe gefeiert wurde, war Buyel natürlich dabei. Bis heute fliegt der pensionierte Pfarrer mehrmals im Jahr in das ärmste Land der Welt und kümmert sich persönlich um zahlreiche Projekte, die von den Neusser Augustinerinnen, dem Burundi Komitee, der Stiftung Cor unum und den St. Augustinus-Kliniken als Aktionspartner der Initiative „Neuss hilft Burundi“ gefördert werden.

So ist Buyel inzwischen für dieses Netzwerk ein unersetzlicher Ansprechpartner und Vermittler  geworden. „Er prüft für uns vor Ort, welche Hilfsmaßnahmen Sinn machen und welche nicht“, erklärt Paul Neuhäuser, Geschäftsführer der St.-Augustinus-Kliniken, den gerade die Frage beschäftigt, wie  ein tägliches Frühstück für alle 400 Schüler des Lycée St. Augustin sichergestellt werden kann. Dank Fotos und Videos, die Buyel aus Burundi schickt oder mitbringt, könne man in Neuss gut nachvollziehen, „wie weit unsere Projekte vor Ort sind“.

Infos unter neuss-hilft-burundi.de.

(NGZ)